Neue Dozierende

22.10.2017

Die Kalaidos Musikhochschule präsentiert einige der neuen Dozierenden mit einem Kurzinterview.

Frank-Thomas Mitschke — Details zur Person sind erhältlich unter www.kalaidos-music.ch. Ein Studienbeginn ist sofort nach erfolgreicher Aufnahmeprüfung möglich; diese finden viermal jährlich statt.

Was können Studierende von Deinem Unterricht erwarten?

Estelle Revaz, Violoncello: Wichtig sind mir eine technische und eine künstlerische Unterstützung im Dienst der Professionalisierung. Ich möchte, dass die Studierenden am Ende ihres Studiums fundierte, aber individuelle künstlerische Entscheindungen treffen können.

Gwendolyn Masin, Violine: Eine offenherzige, einladende Atmosphäre, in der die Suche nach Klang und Interpretation eine gemeinsame Reise ist. Es wird experimentiert, hinterfragt, neue Wege eingeschlagen, ohne das Vermächtnis aus dem Auge zu verlieren, das uns die grossen Geiger hinterlassen haben. 

Yvonne Smeulers, Violine: Ich möchte den Studierenden helfen, ihr Potential gemäß ihren Wünschen und Zielen so gut wie möglich auszuschöpfen. Dabei sind die «Basics» Grundlage für jegliches erfülltes künstlerisches Tun.

Sabine Grofmeier, Klarinette: Ich hole die Studierenden ab und verleihe ihnen musikalische Flügel. Mein Unterricht ist fokussiert auf das Finden eines sehr runden warmen dunklen Klarinettentons und ein technisches Ausfeilen aller noch nicht so sicheren Passagen.

Jakob Pilgram, Tenor: Studierende erhalten Unterricht bei einem mitten im Konzertleben stehenden Sänger, der ihnen das nötige Rüstzeug für diesen Beruf mitgeben kann und sie an seinen Erfahrungen teilhaben lässt.

Hast Du ein pädagogisches «Credo»?

E.R.: Die Entwicklung zu einer individuellen Persönlichkeit ist das Ziel einer kreativ künstlerischen Ausbildung, die als Garant für eine erfolgreiche und lang anhaltende Karriere dienen kann.

G.M.: Ohne die notwendige Technik ist die Kunst nur Sklavin der Mittelmässigkeit.

Y.S.: Mir ist besonders wichtig, den Studierenden einen Sinn für Qualität zu vermitteln.

S.G.: Musik ist die Sprache des Herzens. Doch vorher gilt es, alles sehr gut zu erarbeiten und auf den Punkt zu bringen, sodass man dann beim Musizieren in einen optimalen Flowzustand gelangt.

J.P.: Das grösste Ziel eines Lehrers muss es sein, sich am Ende überflüssig zu machen.

Was braucht ein/e junge/r Musiker/in heutzutage neben seiner künstlerischen Qualität, um auf dem Arbeitsmarkt Erfolg zu haben?

E.R.: Grosse Aktivität, kombiniert mit Kreativität, Flexibilität, Ausdauer und Energie.

G.M.: Eine authentische Individualität.

Y.S.: Wichtig sind eine hohe Kommunikationsfähigkeit mit der Fähigkeit, Netzwerke aufzubauen, zu entwickeln und ständig zu erweitern. Dieses Netzwerk sollte ausdrücklich auch Sponsoren, Mäzene und Stiftungen mit einschliessen. Die Beherrschung der Kommunikationsmedien und sozialen Netzwerke sowie eine eigene professionelle Website sind heutzutage ebenfalls unabdingbar, ebenso wie grundsätzliche Kenntnisse in Sozialversicherungsfragen, steuerlichen Angelegenheiten und PR-Massnahmen.

S.G.: Man muss sich neben der künstlerischen Qualität gut positionieren und in regem Austausch mit Kollegen sein, aber auch dem Netzwerken aktiv nachgehen.

J.P.: Nebst Qualität ist Zuverlässig- und Belastbarkeit unverzichtbar. Zudem muss man bereit sein, stets an sich zu arbeiten, sich zu verändern und mit den unterschiedlichsten Persönlichkeiten auszukommen. Das A und O ist aber sicher das Networking: stets am Ball bleiben, Kontakte pflegen und sich bei anderen im Gespräch erhalten. 

Warum unterrichtest Du an der Kalaidos Musikhochschule?

E.R.: Erstmal finde ich das Konzept toll: Flexibilität im Dienst der individuellen Entwicklung der Studierenden. Die Kalaidos Musikhochschule unterstützt auch besonders die Professionalisierung der Studierenden und ihre künstlerische Selbstständigkeit dank persönlichen Studienplänen. Jeder Studiengang ist besonders und erlaubt den Studierenden, gut gewappnet für den Arbeitsmarkt zu sein.

G.M.:  Weil es meinen Studenten und mir neue Wege im Lernen und Unterrichten ermöglicht.

Y.S.: Die hochkarätige Ausbildung an der Kalaidos Musikhochschule hat viele Vorteile: eine individuelle, sehr flexible Ausbildung, die sich besonders auch an den Bedürfnissen und Lebensumständen der Studierenden orientiert, keine Altersbegrenzung, mehrmaliger Studienbeginn im Jahr, ein abgestimmtes Angebotssystem von Bologna-Studiengängen, die auch räumlich für Studierende und Lehrende sehr flexibel sind sowie eine Studienplatzgarantie bei bestandener Aufnahmeprüfung.

S.G.: Ich freue mich sehr, dass ich an der Kalaidos Musikhochschule Klarinette und Kammermusik den Studierenden nahebringen darf. Ich finde das besondere Konzept der Musikhochschule sehr ansprechend, sowohl für die Studierenden als auch für die Dozierenden, denn in der heutigen Zeit sind Flexibilität und Innovation äußerst wichtig.

J.P.: Es ist für mich eine grosse Herausforderung und Motivation, mich ganz auf Studierende einzulassen, um mit ihnen die Schlüssel zu finden und sie auf ihrem Weg ein Stück voran zu bringen.

Inhalt Kalaidos

Kalaidos Musikhochschule

Rektor
Frank-Thomas Mitschke

Kontakt
Kalaidos Musikhochschule
SAMP (Schweizer Akademie für Musik und Musikpädagogik)
Mühlemattstrasse 42
5001 Aarau

Telefon: 062 823 53 90

E-Mail: music@kalaidos-fh.ch

www.kalaidos-fh.ch