Too big to fail: Altersvorsorge 2020 

Dringende Rentenreform

VMS , 29.06.2017

Nach wiederholten Ablehnungen an der Urne wird das Schweizer Stimmvolk im kommenden Herbst voraussichtlich über eine Reform der AHV und der Beruflichen Vorsorge abzustimmen haben.

VMS – Nachdem in den vergangenen 20 Jahren alle Vorlagen zur Rentenreform abgelehnt wurden, hat die Schweiz am 24. September 2017 erneut über eine Vorlage abzustimmen. Die aktuelle «Altersvorsorge 2020», darin sind sich Sozialversicherungsexperten einig, muss dringend durchkommen, falls die Sozialwerke in den nächsten Jahren ihre Leistungen weiter erbringen sollen. Andernfalls droht die AHV bis im Jahr 2030 auszubluten. Das Thema ist «too big to fail», wie es Stiftungsratspräsident der Pensionskasse «Musik und Bildung» Hans Brupbacher in seinem Referat an der Juni-DV formulierte.
Dabei ist die aktuelle Vorlage noch lange nicht das Ende der Fahnenstange; sie ist sozusagen die Voraussetzung für weitere, notwendige Schritte zur Sicherung der Altersvorsorge. Die Vorlage ist ein gut Schweizerischer Kompromiss, der darauf angelegt ist, allen Seiten gerecht zu werden. Sie umfasst sowohl die AHV als auch das BVG. Auf der AHV-Seite wird das Rentenalter der Frau auf 65 Jahre angehoben und eine Erhöhung der monatlichen Bezüge für Neurentner um 70 Franken ist vorgesehen. Der AHV-Lohnabzug wird in zwei Schritten um 0,3 Prozent erhöht, die Mehrwertsteuer um 0.6 Prozent. Bei den Rentenbezügen wird eine Flexibilisierung zwischen 62 und 70 Jahren eingeführt. Der Umwandlungssatz im obligatorischen Bereich wird von 6,8 auf 6,0 gesenkt. Dafür wird der Koordinationsabzug neu nach Einkommen gestaffelt und zwischen CHF 14'100 und 21'150 zu liegen kommen. Die Altersgutschriften werden erhöht und Übergangsgenerationen erhalten eine Leistungsgarantie. Nach Abwägen der Vor- und Nachteile der Vorlage und im Bewusstsein, dass die Reform 2020 nur ein Anfang sein kann, empfiehlt die Pensionskasse Musik und Bildung, dem Vorschlag des Parlaments zuzustimmen, dieser Haltung schliesst sich auch der Vorstand des VMS an.

Detaillierte Informationen zur Vorlage hier

VMS-SERVICES

Verband Musikschulen Schweiz

Präsidentin
Christine Bouvard Marty
Mobiltelefon 076 336 28 56

Geschäftsstelle
Margot Müller, Susanne Weber
Marktgasse 5, 4051 Basel
Telefon 061 260 20 70, Fax 061 906 99 01
E-Mail: info@musikschule.ch

Redaktion VMS
Niklaus Rüegg
Mobiltelefon 079 708 90 74
E-Mail: niklaus.rueegg@musikschule.ch

Internet
www.verband-musikschulen.ch
www.musikschule.ch
www.ecole-musique.ch
www.scuola-musica.ch

Veranstaltungen

AGENDA

07. bis 09.2017
Klausur VMS
Ticino

23.09.2017
11:00 bis 23:00
150 Jahre Musikakademie Basel
MAB, Basel

06 bis 07.10.2017
European Music School Symposium:
The Future of Music Schools
Wien

28.10.2017
15. Symposium
Gesellschaft für Musikmedizin SMM
Zürich

17.11.2017
09:45 bis 14:30
DV VMS
Olten

01.12.2017
10:00 bis 13:00
Conférence Romande

13.01.2018
18:00 bis 21:00
VMS Musikschulleiter/in Diplomfeier
Bern

19. bis 20.01.2018
Forum Musikalische Bildung FMB
TRAFO, Baden

08.06.2018
10:15 bis 15:00
DV VMS
Olten

30.06.2018
18:00 bis 21:00
VMS Musikschulleiter/in Diplomfeier
Bern