Chormusik von Hilber 
Aufgenommen an der ehemaligen Wirkungsstätte

Aufgenommen an der ehemaligen Wirkungsstätte

pd/SMZ, 02.08.2013

Zum 40. Todestag von Johann Baptist Hilber präsentiert das Ensemble Corund eine CD mit dessen Chorwerken. Die Aufnahmen entstanden in der Luzerner Hofkirche und werden auch da vorgestellt.

Johann Baptist Hilber, 1891 in Wil geboren, gelangte in Luzern zur musikalischen Reife als Leiter des Männerchors Frohsinn, des Pauluschores, des städtischen gemischten Chores, des Festwochenchores und als Direktor des Luzerner Kantonalen Gesangsvereins. Er wirkte u. a. in den Vorständen der Internationalen Gesellschaft für Neue Musik und der Internationalen Gesellschaft für Erneuerung der katholischen Kirchenmusik. 1942 gründete er mit Walter Strebi die Kirchenmusikabteilung am Konservatorium, 1952 die Schweizerische Kirchenmusikschule Luzern - beiden Institutionen stand er als Leiter vor.

Seine musikalische Berufung fand er in der katholischen Kirchenmusik. Ab 1934 hatte er dafür als Stiftskapellmeister an der Hofkirche St. Leodegar in Luzern das ideale Wirkungsfeld. Die gottesdienstliche Musik, die er bis 1960 komponierte, orientiert sich an der Renaissancemusik von Palestrina, Lotti u. a. Sie ist harmonisch schlicht und unkompliziert, geprägt von einer tiefen, wahren Religiosität. Hilbers Werke sind noch heute fester Bestandteil des Repertoires unzähliger Chöre. Ihre Qualität bezeugt die neue CD mit dem Ensemble Corund, die das professionelle Luzerner Vokalensemble diesen Sommer aufgenommen hat.

Die CD-Taufe findet am Freitag, den 30. August 2013, dem 40. Todestag Hilbers, um 17.00 Uhr in der Hofkirche Luzern statt. Auf dem Programm stehen musikalische Darbietungen des Ensemble Corund (Leitung Stephen Smith) mit Wolfgang Sieber an der Orgel.


Kommentare

* Pflichtfelder

Neuer Kommentar
Ihr Beitrag wird nach redaktioneller Prüfung veröffentlicht.