Zum Schoeck-Festival: historische Aufnahmen im Netz 
Ursula Bagdasarjanz spielt Schoeck

Ursula Bagdasarjanz spielt Schoeck

Bagdasarjanz/SMZ, 01.07.2016

Aus Anlass des Othmar Schoeck-Festivals in Brunnen (1. bis 11. September 2016) hat die Schweizer Violinistin Ursula Bagdasarjanz eine Videoproduktion mit historischen Aufnahmen ins Netz gestellt.

Die Schweizer Geigerin Ursula Bagdasarjanz (*1934 in Winterthur) hat im Verlaufe ihrer Karriere das gesamte Violinwerk von Othmar Schoeck in zahlreichen Konzerten und an Radiostationen im In- und Ausland aufgeführt. Als besondere Rarität gelten die drei Sonaten, die Ursula Bagdasarjanz stets mit Gisela Schoeck, der Tochter des Komponisten, am Klavier aufgeführt hat. Auf den untenstehenden CD-Einspielungen und im folgenden Video mit dem Allegretto aus Schoecks Violinkonzert in B-Dur op. 21 sind die hochstehenden Interpretationen auch heute lebendig und greifbar. 

Ursula Bagdasarjanz wurde 2013 für ihre Wiedergabe fremder und eigener Werke, so auch für ihre Interpretation des Violinkonzertes von Othmar Schoeck, mit einem «Special Tribute Treasury Show» der kalifornischen Stanford University geehrt.

www.ursula-bagdasarjanz.com
 


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Othmar Schoeck: Variations Sonata for Violin & Piano
in D Major WoO 22 – Sonata No. 1 for Violin & Piano
in D Major op. 16 – Sonata No. 2 for Violin & Piano
in E Major op. 46.
Ursula Bagdasarjanz, Violin – Gisela Schoeck, Piano.
VDE-Gallo 1249

 

 

 

Auf Anregung von Christian Busslinger (siehe Kommentar unten) publizieren wir hier gerne ein Foto, das die beiden Interpretinnen Gisela Schoeck (links) und Ursula Bagdasarjanz in Berlin zeigt. Das Bild entstand 1961 anlässlich von Radioaufnahmen. Es stammt aus dem Archiv von Ursula Bagdasarjanz. Die Redaktion der SMZ dankt ihr herzlich für die Publikationserlaubnis.

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Gisela Schoeck (links) und Ursula Bagdasarjanz 1961 in Berlin

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Othmar Schoeck: Violin Concerto «Quasi Una Fantasia»
for Violin & Orchestra in B-Flat Major op. 21
Francesco d’Avalos, dir.

Alexander Glasunov: Violin Concerto in A Minor op. 82
Ursula Bagdasarjanz, Violin – Lugano Radio Orchestra,
Leopoldo Casella, dir..
 


Kommentare

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  • Busslinger Christian am 16.07.17 - 18:48

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    Sehr geehrte Frau Bagdasarjanz, habe letzthin auch die Radioaufzeichnung mit Ihnen über das Aufnahmeprozedere für das Pariser Konservatorium mit Begeisterung verfolgt. Wunderbares Zeitdokument, toll wie Sie dies schildern! Werde mir nun die Violinsonaten genauer anhören und freue mich für Sie und für Gisela Schoeck. Es wäre schön, wenn es hier auch ein Foto gäbe von Gisela Schoeck ...?