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Das Hackbrett in der Schweiz

Brigitte Bachmann-Geiser, 08.05.2014

Résumé français

Le résumé français se trouve ici.

Literatur, Diskografie und Links

Bilder

Die folgende Bildstrecke ergänzt den Artikel von Brigitte Bachmann-Geiser Hackbrett in der Schweiz, der in der Schweizer Musikzeitung 5/2014 erschienen ist.

Die Bilder stammen aus dem Archiv von Brigitte Bachmann-Geiser, das sie in 40 Jahren Forschungsarbeit aufgebaut hat. Die Bilder dürfen nicht kopiert werden. Wer sich für einzelne Abbildungen interessiert, möge sich direkt an die Besitzer der Bilder oder an contact@musikzeitung.ch wenden.

Bild 1

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Appenzeller Hackbrett
erbaut von Johann Fuchs, Appenzell, 1990

Bild 1A

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Zubehör zum Appenzeller Hackbrett
von links nach rechts: kleiner Steg, einseitig belederte Schlägel, Draht zum Aufsaiten, Stimmwerkzeuge

Bild 2

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Walliser Hackbrett
erbaut von Edelbert Imhof. Die Register (Riegel) auf beiden Seiten erlauben es, den Grundton eines Saitenchors um einen Halbton zu erhöhen.

Bild 3

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Mooskirchner Streichmusik
Hackbrettmusi aus der Steiermark (Österreich). Die Besetzung entspricht der Appenzeller Streichmusik.

Bild 4

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Wappenscheibe des Junkers Sebastian vom Stein (Kanton Bern), 1504.
Das Hackbrett war im 16. Jahrhundert auch ein beliebtes Amateurinstrument vornehmer Damen. Schwarzlotmalerei, Detail

Bild 5

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Fasnachtstanz in Schwyz
Spielleute in Standestracht mit Hackbrett und Schalmei spielen zum Schreittanz auf der Landmatte in Schwyz auf. Diebold Schilling, Luzerner Chronik, 1513, Folio 259r

Bild 6

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Hackbrett mit einem Steg und zwei Schallrosen

Bild 7

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Hackbrett von 1644 aus dem Heimatmuseum Davos

Bild 8

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Vignette von Franz Niklaus König
Sie illustriert die Besetzung des ersten notierten und gedruckten Appenzeller Tanzes: Violine, Hackbrett und Bass.

Bild 9

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Gottlieb Emil Rittmeyer, Stubete auf Alp Sol, 1865
Öl auf Leinwand, 114 x 142 cm, Standort Kunstmuseum St.Gallen, erworben vom Kunstverein St.Gallen 1865. Der Sonnenschirm schützt gegen die Verstimmung der Hackbrettsaiten.

Bild 10

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Vier Appenzeller Streichmusiker
Aus der ursprünglichen Besetzung Geige, Hackbrett und Bass des frühen 19. Jahrhunderts entwickelte sich mit einer zweiten Geige das Quartett. Die Gründer der Streichmusik Alder. V. l. n. r. Johann Jakob Hug, Ulrich und Johannes Alder, Johann Jakob Keller. Foto um 1880, Adolf Müller, Herisau

Bild 11

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Original Appenzeller Streichmusik mit zwei Violinen, Violoncello, Bass und Hackbrett
Streichmusik Alder, im Gasthaus Sonne in Urnäsch (am Säntis), zirka 1936. Jakob Weiss jun. (Bass), Jakob Alder, Widebach (1888-1956, Cello), Johannes Alder (2. Geige), Jakob Alder (1. Geige), Emil Zimmermann (Hackbrett)
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Hackbrett-Fraueli (Anna Bühlmann-Schlunegger, 1811–1897) in Grindelwald. Am Eingang zur Lütschinenschlucht und zum Oberen Grindelwald-Gletscher spielten um 1900 Frauen das Hackbrett gegen Geld. 

 

Bild: Archiv Brigitte Bachmann-Geiser

 

Bild 13

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Cimbalom World Association in Appenzell, 2001

Bild 14

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China meets Appenzell
Konzert in Appenzell 2008 mit Liu Yuening und Johannes Fuchs
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Bild 15

Das Titelblatt zum verbreiteten Hackbrettbüchlein zeigt einen Solo-Hackbrettler.

 

Bild: Archiv Brigitte Bachman-Geiser

 

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Bild 16

Die Streichmusik ist im Freien anstelle der zweiten Violine und des Cellos mit Handharmonika besetzt. Fotograf: Emil Grubenmann

 

 

Foto: Archiv Brigitte Bachmann-Geiser

 

Bild 17

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Gebrüder Walpen
Die Gebrüder Adolph (Hackbrett) und Josef (Saxofon) Walpen aus Grengiols im Kanton Wallis spielten das Hackbrett auch vierhändig.

Bild 18

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Bärnbieter Spiellüt
Das Ensemble spielt mit Christian Schwander am Hackbrett.

Bild 19

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Appenzeller Streichmusik Geschwister Küng
Diese Familienkapelle besteht vor allem aus jungen Frauen: v.l. Clarigna, Roland, Mirena, Madlaina, Laraina Küng

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