Das Singing-Success-System des Amerikaners Brett Manning 
Singstimmen emotional programmieren

Singstimmen emotional programmieren

Christian Büchel, 30.08.2016

Brett Mannings Methode ist unter Pop-Sängerinnen und -sängern bekannt. Der Opern- und Konzertsänger Christian Büchel berichtet, wie er sie sich angeeignet hat, und plädiert für eine ganzheitliche Gesangstechnik, die die Unterschiede zwischen Pop und Klassik aufhebt.

Nach 15 Jahren Unterrichtstätigkeit an der Kantonsschule am Burggraben in St. Gallen wurde mir ein sechsmonatiges Sabbatical gewährt. Es ermöglichte mir in Nashville das weltweit erfolgreichste systematische Popstimmsystem zu erlernen und als lizenzierter Vocal Coach zu arbeiten.

Brett Manning ist der Erfinder des Singing-Success-Systems. Seine herausragende Stellung erklärt sich damit, dass er, wie es Edison so trefflich formulierte, «auf den Schultern der Giganten der Vergangenheit steht». Er beruft sich auf die italienische klassische Belcanto-Gesangstechnik von Luciano Pavarotti, auf die Speech-Level-Singing-Technik von Seth Riggs sowie viele weitere Forschungen und Erfahrungen.
 

Singing-Succes im Vergleich zu andern Techniken

Die klassische Belcanto-Stimmbildung arbeitet mit einer tiefen Kehlkopfposition und einer grossen Kuppelresonanz sowie einer Stütze, die kombiniert mit dem Sängerformanten (erhöhter Obertonbereich bei 3500 Hz) zu einer sehr tragfähigen, ausdrucksvollen, ausgeglichenen und bruchfreien Stimme führt, die sogar «schön klingend» ein Orchester übertönen kann. Sie fusst interessanterweise auf Wilhelm Tell, und zwar auf der Rolle des Arnold in Rossinis Oper. Gilbert Duprez sang 1837 zum ersten Mal das «Do di petto», das hohe c2 (C5), in vollem «tenore di forza»-Bruststimmklang. Er war der erste Meister der Mixed Voice, auch wenn er es nicht so nannte. Er lernte zunächst in der «alten» Schule der nasalen, leichteren, französischen Oper, um dann in Italien die südländische Kraft und körperbetonte Sprachgestaltung und den Belcanto zu implementieren. Dabei entstand die grösste stimmliche Revolution der Gesangsgeschichte. Die Kopfstimmtenöre wie Adolphe Nourrit der alten französischen (teilweise barocken, kastratenorientierten) Gesangsschule waren tragischerweise plötzlich arbeitslos. Rossini selbst nannte den Klang augenzwinkernd und ironisch «Todesschrei eines Kapauns» (kastrierter Hahn). Bis zum heutigen Tag ist diese Technik das Mass aller Dinge, die an allen Hochschulen im Opernbereich gelehrt wird, meisterlich beherrscht von Luciano Pavarotti, der eine sehr wichtige Quelle für die Singing-Success Technik ist.

In Deutschland wurde die Belcanto-Technik weiterentwickelt, indem die Kehlkopfposition immer tiefer, die Resonanz und die Atemstütze immer stärker wurden. Dadurch entstanden sehr dunkle dramatische, schwere, laute, metallische Stimmen, die in den extremen Lautstärken des Orchesters in Richard Wagners spätromantischen Musikdramen bestehen konnten.

Einen anderen Weg fand die Belcanto-Technik im französischen Impressionismus. Der Kehlkopf wurde etwas höher eingestellt, die Stimme leichter und beweglicher, verzierungsreicher «parfümiert» und die Resonanz verschob sich vor allem in die Nasalität. Die französische Sprache hat viele nasale Klänge, die auch von populären Sängerinnen wie Edith Piaf sehr stark benützt wurde.

Speech-Level-Singing von Seth Riggs (ein Lehrer von Brett Manning) ist eine der bekanntesten modernen Popstimmtechniken. Sie beachtet die Ränder der Stimmlippen etwas weniger und aktiviert die Mixed Voice vor allem durch den Pharynxresonator (Gaumenresonanzklang).

Die Musicalstimmbildung (z.B. Natalie Weiss or Jo(sephine) Estill) verwendet die sogenannte Belting-Technik, die teilweise eine zu hohe Bruststimmfunktion und meist eine hohe Kehlkopfposition verwendet.

Die Open-Throat-Technique von Ken Tamplin basiert hauptsächlich auf der sehr offenen, innerlich breiten Singweise eines einzigen Coaches ohne systematischen Ansatz und ist dadurch sehr einseitig.

Die Complete-Vocal-Technik nach Catherine Sadolin aus Kopenhagen fusst nach eigenen Angaben auf wissenschaftlichen Untersuchungen und umfasst (gemäss Wikipedia): drei Grundprinzipien (Stütze, Twang, und Vermeidung von Lippen oder Kieferspannung), vier Modes (Neutral, Curbing, Overdrive und Edge), Klangfarben (hell und dunkel) und Effekte (Verzerrer, Vibrato, Schreie, Verzierungen usw.). Sie richtet sich meiner Erfahrung nach eher an fortgeschrittene Sänger, die eine neue Perspektive für ihre Stimmbildung suchen.
So interessant diese Aspekte auch erscheinen, die Stimme fasziniert doch eher durch ihre emotionale Programmierung und weniger durch die kognitive Wissenschaftlichkeit. Ich würde sogar sagen, dass man die Stimme eigentlich nur emotional ansprechen und programmieren kann.

Die funktionale Stimmbildung von Cornelius Reid (bei dem ich Lektionen in einem Meisterkurs in München nahm) betont auch die muskuläre, wissenschaftliche Betrachtungsweise. Die Frage, welcher Muskel bzw. welche Muskelgruppe für welche Stimmfunktionen zuständig ist, ist zwar interessant, verkennt aber, dass die Stimme meist emotional aktiviert werden muss, um das Publikum auch emotional zu berühren.

Die vom Shakespeare-Schauspieler Frederick Alexander entwickelte Alexander-Technik richtete sich zunächst an die Sprechstimme und arbeitet hauptsächlich mit Körperübungen zur Vermeidung von Fehlspannungen und ungünstigen Gewohnheiten. Sie wird oft ergänzend zu einer Gesangstechnik (z.B. auch in der Musikhochschule München) verwendet.
 

Die Technik des Singing-Success-Systems

Die für mich umfassendste, systematische, effektivste Gesangstechnik, das Singing-Success-System, verwendet einige der obengenannten Techniken, fügt viele neue Prinzipien hinzu, kombiniert sie, ordnet sie und führt schnellstmöglich zu stimmlichem Erfolg. Durch systematische Übungen erreicht die Stimme beinah den Tonumfang einer Klaviertastatur. Brett Manning beweist auf Youtube und täglich live im Studio einen unglaublichen Stimmumfang von sechs Oktaven. Das erreicht kein Coach der obengenannten Techniken. Manning ist die erste männliche Stimme, die das Schnarrregister in der Tiefe und die Pfeifstimme in der Höhe so meisterlich beherrscht, dass er Töne eine Oktave höher als das berühmte hohe C der höchsten Frauenstimme (Sopran) und mehr als eine Oktave tiefer als das tiefe C der tiefsten Bassstimme erreichen kann.

Hier folgt stichwortartig die Quintessenz:
 

Die vier Grundpfeiler in der Vermittlung von Singing-Success sind

1. LIEBE
... und echtes Interesse sind die wichtigste Grundlage

2. SELBSTVERTRAUEN
... entwickeln wir durch Unterstützung und Können

3. GESANGSTECHNIK
... aktiviert stimmliche Fähigkeiten

4. ZUHÖREN
... heisst, auf alle Aspekte der Persönlichkeit zu achten
 

Die wichtigsten drei Prinzipien dieser Technik sind:

1. Inform the MIND: Verstehen für den zerebralen Lerntyp

2. Acclimate the EAR: Hören des richtigen Klangs für den auditiven Lerntyp

3. Coordinate the VOICE: Koordinieren der Stimme für den experimentierenden Lerntyp

all three in EQUAL ULTIMACY: Alle drei Prinzipien sollen in gleichberechtigter Vollendung verwendet werden.
 

Das Akronym «T-E-M-P-S» beschreibt die wichtigsten fünf Komponenten des Singens

Technical (Gesangstechnik)
Emotional (Gefühle)
Mental (Gedanken)
Physiological (Körper)
Spiritual (Geistlich)

Wichtige Prinzipien dabei sind:
«Light and right – not strong and wrong»
«First speak it – then sing it»
«You rather catch it – than you teach it»
 

Die TEMPS-Komponenten werden im Rahmen der Ausbildung in fünf Lektionen einzeln erörtert; die drei Grundlagen, drei Prinzipien und drei Coach-Eigenschaften in sechs weiteren Lektionen. An dieser Stelle sei nur eine besondere Beschreibung erwähnt: Es wird empfohlen die beiden Gehirnhälften durch Hören von J. S. Bachs Air und Aktivierung des Corpus Callosum (Gehirnbalken) zu verbinden. Augenbewegungen nach links und rechts bei geschlossenen Augenlidern unterstützen die verbindende Wirkung von Musik bezüglich der Aktivitäten der emotionalen-rechten und rational-linken Gehirnhälfte.

Das wichtigste Ziel dieser Gesangstechnik ist aber die sogenannte Mixed Voice. Der schwierigste Übergang (Passaggio oder Bridge genannt), um einen grossen Stimmumfang zu erreichen, befindet sich am oberen Ende der Bruststimme:
Bei einer Bassstimme ist es ca. beim kl.a, kl.b oder kl.h; bei Tenören und Altstimmen ca. beim e1, f1 oder fis1 und bei Sopranstimmen endet die Bruststimme meist beim Kammerton a1, b1 oder h1.
Um diesen Übergang zu schaffen, wird in der Klassik meist die Stütze, also der Atemdruck, aktiviert, um die Stimmlippen in ihrer Dehnbarkeit für höhere Töne immer weiter zu unterstützen und die Muskeln zu stärken. Im Singing-Success-System gibt es drei neue Strategien, um höher zu singen:

1. Stimmlippen ausdünnen, Druck und Gewicht reduzieren
2. Resonanz- und Stimmlippenkoordination werden mit Hilfe des nasalen Pharynx-Resonators beim Schalten in den nächsten Gang (ins Kopfstimmregister) eingesetzt.
3. Dämpfung der Stimmlippen. Am oberen Ende der Bruststimme werden die dehnenden Stimmlippen-Muskeln allmählich mit den komprimierenden Muskeln kombiniert und führen dazu, dass bei zunehmender Tonhöhe wie bei einem Reissverschluss immer weniger Stimmlippenanteile (Verkürzung auf ca. 1/3) zum Schwingen kommen und dadurch höhere Töne entstehen. So entsteht die sogenannte Mixed Voice, die Kopf- und Bruststimme mischt. Den Gesangsstudenten wird empfohlen, nicht zu viel darüber nachzudenken, sondern durch Imitation der Gesangsübungen die Technik für sich «einzufangen».
 

Aufbau von Lektionen

Zu Beginn der Lektionen werden die Studenten ermutigt, ihre Lernschritte immer akustisch z.B. auf dem Handy aufzuzeichnen, um sie zu Hause als Übungsanleitung täglich zu wiederholen. Zu keiner Gesangstechnik der Welt gibt es so viele frei erhältliche YouTube-Videos zu jedem denkbaren stimmlichen Problem. Ausserdem sind über 100 Übungen systematisch auf 7 Technik-CDs des Singing Success 360™ Systems geordnet. Ergänzt wird diese Basis durch 7 Style-CDs, die CDs Mastering Mix, die Videos und Aufnahmen von Mastering Harmony und Mastering Vibrato. Des Weiteren gibt es 3 DVDs mit den Top 7 Exercises von Dave Brooks, Jessie Nemitz und Brett Manning sowie ein riesiges Lektionenarchiv auf Singing Success TV für Abonnenten. So kann jeder Schüler neben den Gesangslektionen mit CD-Hilfen die Gesangsprinzipien systematisch üben.
An dieser Stelle folgt eine äusserst kurz zusammengefasste Beschreibung der Übungen und des typischen Ablaufs einer Lektion.

1. Begrüssung

Fragen nach Befindlichkeit, ehrlicher, interessierter Small Talk, Projekte 

2. Aufwärmen

Summen «M» oder «NG» 123454321 als Dur- oder Molltonleiter eventuell auch «swing-phrasiert» 1-23-45-43-21. Frauen: kl.f oder höher; Männer: gr.G oder höher.
Lippenflattern mit Ton und Wangenhochhalten mit Daumen und Zeigefinger
«BBB» 1-3-5-8-5-3 1358531 und mit der «Rossini»-Dur-Skala 1-3-5-8-10-12-11-9-7-5-4-2-1 (erstmals beschrieben in L’art de chanter. Laut Heinrich Panofka (1853) ist Rossinis Skala inspiriert durch Beethovens Septett Es-Dur op. 20) oder Zungenflattern «RRR» mit Ton. Anfangston Frauen: ca. kl.g Herren: ca. gr.G

Hinweis: Die tiefe Zwerchfell-Bauchatmung wird verwendet. Atemübungen werden aber nicht überbetont, weil die Stimmübungen den Atem bestimmen sollen und nicht die Atemübungen die Stimmfunktionen. Je nach Stimmlage beginnen die Übungen bei Männern zuerst ca. beim kl.c (oder tiefer) und bei den Damen beim kl.f (oder etwas höher).
Der stimmliche Zugang ist zunächst wie der eines Kindes: intuitiv und emotional. Es wird der Übergang zur Kopfstimme bewusst leicht und ohne Angst vor den Brüchen spielerisch gestaltet. Sollten uns nicht bereits Gesangsübungen zu Tränen rühren oder zum Lachen bringen? Auf jeden Fall!
 

3. Kopfstimmübungen

«Hui» Juchzen wie auf einer Schaukel durch Glissando (rauf und runter) z. B. Imitieren einer Polizei-Sirene «Ui» oder «hu-hu» als Rufterz (53) oder 54321 in der Kopfstimme.
«U» oder «BU» 1-3-5-8-8-8-8-5-3-1 mit Zwischenatem (klingt ein wenig wie ein Äffchen).
«Oui» 5432-4321-3217-1 oder 13-24-35-42-31-29-1
«i» oder «u» staccato 1358531
«GUGU» oder «Uiuiui» 8888531 oder 1358888531 oder Rossini Scala 1-3-5-8-10-12-11-9-7-5-4-2-1
«U» oder «UOU» weiches swingendes Trompeten-«B», «Gi» oder «Go» Rossini-Skala 1-3-5- 8-10-12- 11-9-7- 5-4-2- 1
Wichtig: entspannter weicher musculus digastricus (Zungengrund) bis zur Pfeifstimme
Tonfolge wird chromatisch oder mit 153853-1538~~~~~~531 (= Mixed Octave)
«B(U)» Kugelfisch staccato 1-3-5-8-5-3-1 staunend, Nase zuhalten, der Luftdruck im Mund kippt den Kehlkopf nach unten und es ergeben sich hohe, leise und dichte Kopfstimmtöne. Die Kopfstimme wird mit allen Stimmgattungen bis zur Pfeifstimme entwickelt, was eine erste Besonderheit der Singing-Success-Technik ist.
 

4.a) Vocal Fry* (=Schnarrstimme)

«ich bin sooo müde» Imitieren eines schläfrigen morgendlichen Schnarrklangs auf dem «M», den Vokalen «A» oder «O» Tonfolge: 54321 geht in die extreme Tiefe bis die Töne nur noch schnarren; eher leise und entspannt, aber mit dichtem, schnarrigem Stimmschluss.
1. Schnarriges Summen auf «M» in der swingphrasierten Mollskala 1-23-45-43-21
2. «oh yeah» gesprochenes Glissando in die Schnarrstimme
3. «M» 54321 ins Vocal Fry (Schnarrstimme) schnarren
4. «O» 12345678-987654321 schnarrig von Vocal Fry zur Bruststimme
 

4.b) Bruststimme

Es werden zuerst die Ränder der Stimmlippen dünn und dicht koordiniert und anschliessend mit mehr Masse, Lautstärke, Stütze und Tiefgang erweitert. Zur Erweiterung der Schnarrstimme und zur Stärkung der Bruststimme werden hier folgende Übungen aus Mastering Mix verwendet:
1. «BABA» 123454321 schnarrend beginnen und in die Bruststimme gleiten; Männer: gr.A, Frauen: kl.f
2. «Uaa», «HA», «Ä» 123454321 Vocal Fry zur Bruststimme; Männer: gr.G; Frauen: tiefes kl.g
3. «Ä» 13 24 35 42-13 24 35 42 1 das ist der breiteste Vokal; Frauen bitte nicht zu kopfig, Männer nicht zu bruststimmig; Männer: gr.G; Frauen: tiefes kl.f
4. «HEY» ohne Tonhöhe aber ehrlich verärgert: «Hey, das ist mein Velo, das du gerade stiehlst»; Glissando rauf und runter
5. «YEAH YEAH YEAH» 54321 mit einer Betonung auf jedem Yeah; Männer: kl.d; Frauen c1 abwärts
6. «O» 123454321 (=schlankes O); Männer: gr.A; Frauen: tiefes kl.f
7. «YEAH YEAH YEAH» 1358888~~531 erste Übung mit Vibrato; Männer: gr.G; Frauen: tiefes kl.f

4.c) Edge Voice

Zur Erweiterung der Schnarrstimme werden im Mastering Mix-Kurs die Stimmlippenränder (= Edges) in folgenden Übungen trainiert:
1. «A» 123454321 zarter Vocal Fry mit entspanntem Kinn, weniger resonanzbezogen, eher auf Vibration bezogen, Glissando rauf zur Kopfstimme hin eliminiert alle Stimmbrüche; Männer: kl.d; Frauen: kl.a
2. «A» 123454321 im «Messa di voce» beschreibt einen Stimmsitz und das gleichmässige lautstärkenmässige Anschwellen und Abschwellen der Stimme. Er beginnt und endet im «Mezza voce». Das heisst «mit halber Stimme» und beschreibt ein dichtes ränderbezogenes Pianissimo. Bitte nicht zu viel «quetschen», sondern «light and right»; Männer: kl.f; Frauen: e1
3. «A» oder «Mmm»; «U»; «Miau» staccato! Rossini-Skala 1-3-5-8-10-12-11-9-7-5-4-2-1; Rändertherapie: klarer Beginn ohne musculus digastricus (ohne Beteiligung des Zungengrund-Muskels) Männer: gr.F#; Frauen: kl.f#1
4. «A» 2 Legato-Töne & 1 Staccato-Ton Rossini Scala 1-3-5 8-10-12 11-9-7 5-4-2 1 (ähnlich einem Walzergefühl); Männer: gr.G; Frauen: kl.es
5. «UUU UOA» 1358~~~8~~~8~~~531 Ränder anschwellen; Männer: c1 abwärts; Frauen: f1 abwärts
6. 13531 wie «GLUGG» Extremer Ränderstimmschluss (wie unter Wasser Sprechtöne oder das Geräusch beim Trinken aus einer Flasche, ein Kugelfischgefühl); bitte eher selten und behutsam üben! Männer: kl.e; Frauen: kl.h
7. «BA» mit betontem Konsonanten Rossini Scala 1-3-5-8-10-12-11-9-7-5-4-2-1; Männer: gr.F#; Frauen: kl.es

Kurze Erholungspause («Wie geht's dir gerade, welche Lieder/Sänger/Sängerinnen gefallen dir?»)
 

5. Pharynx Klänge*

Der «vergessene» Resonator (aus: The Vocal Truth des Stimmwissenschaftlers E. Herbert Caesari)
Die Schaltstelle zwischen Kopf- und Brustresonanz ist vor allem der weiche Gaumen. Die Aktivität des sogenannten Zäpfchens und der Gaumenbögen sind entscheidend für das richtige, ausgeglichene Verhältnis zwischen Mund- und Nasenresonanz beim Singen. Ähnlich wie beim ausgeglichenen Stimmlippenschwingungsverhältnis zwischen Kopf- und Bruststimme entsteht hier auch eine Resonanzbalance bzw. der Mix. Der Pharynxresonanzraum wird auf Deutsch Rachenraumresonanz genannt. Dazu werden das Gaumensegel und der Mixklang folgendermassen trainiert:

«NG» wie im Wort «sing» Nasen- und Gaumen- bzw. Rachenresonanz-Klänge oder Summen mit Schnarren und Nasenresonanz «M» mit der Rossini-Skala 1-3-5-8-10-12-11-9-7-5-4-2-1
«M-M» 1358531 staccato: wie wenn man «Nein» mit geschlossenem Mund meint.
«M» 1-8-1 Oktavenglissando über die Übergänge hinweg.
Das Schnarren der Randstimme muss auf jeder Tonhöhe funktionieren bzw. geht in der Höhe in eine leichte dichte Kopfstimme über.
Auch hier findet man weitere Mastering Mix-Spezialisierungen für den «pharyngeal Sound» (=Pharynx-Rachenklang)
1. «NG» legato 123454321 Männer: kl.c, Frauen: kl.a mit dem trompetenartigen Klang durch die Übergänge gleiten
2. «NG», 2. Mal «M» schnelles Legato: Rossini-Skala 1-3-5-8-10-12-11-9-7-5-4-2-1 bei den Übergängen kann es zittrig sein, das schnelle Tempo trainiert die Muskeln; Männer: gr.F; Frauen: kl.d
3. «NG» oder «M» Intervallglissando wie eine Sirene (ohne exakte Tonhöhe) rauf in die Kopfstimme und runter in den Vocal Fry gleiten
4. «ONS» französischer Klang 12345~~~ 4321 erster Pharynx-Klang mit offenem Vokal und Vibrato. klarer Glottisbeginn (nicht mit luftigem «H»); Männer: gr.A; Frauen: kl.g
5. «O-O-O», «A-A-A» 333-333 3~~~~ 222-222 2~~~~ 111-111 1~~~~ Affensound oder Tennisschuh-Quietschklang wie ein Husten-Stimmschluss; Männer: sehr hohes c#1; Frauen: f2, es fühlt sich innen leicht und aussen laut an.
6. «NEY» 1358888531 sehr schnelles Tempo, kein Knödelklang, nicht kehlig; Männer: kl.c; Frauen: kl.f
7. «NiNi» sehr schnell: Rossini-Skala 1-3-5-8-10-12-11-9-7-5-4-2-1; Männer: gr.C; Frauen: kl.f#
8. «NEH» (= «nea» oder «ne») 1358888531 nicht zu weinender Klang, zum ersten Mal ein ausgeglichener schöner Mix-Klang
9. «MIAU» Glissando rauf und runter, eher wild und vorwurfsvoll

6. Mixed Voice*

6. Mixed Voice*
Kopfstimme mit dichter Randschwingung, mehr Masse und stärkerer Stütze
a) Light Mix:
«M» 1-8-1 Glissando oder in «W(u)» oder «SCH(i)» mit der Rossini-Skala
«NG» Rossini Scala 1-3-5-8-10-12-11-9-7-5-4-2-1
Erstes Mal «GUGU», zweites Mal «NUNU» Rossini Skala
«M» das zweite Mal laut mit «MAAAA!» Rossini Skala zweimal singen, Oberkörper vorbeugen
b) Heavy Mix:
«MAM» 8888~~~~~531 oder 1358888531 eher laut und sehr weinerlich: Mix-Repetition und 1358888~~~~ 531 Repetition & langes Vibrato
«BA» oder «GA» 8888531 oder Rossini Scala; Kehlkopf wie bei Count Dracula elegant tiefhalten
«MIAU» 8888531
«NÄNÄ» oder «MÄMÄ» eher hässlich mit rausgestreckter Zunge in der Rossini Skala
«MUM» (= MAM) 1358888531 und 1358888~~~~~ 531
Es gibt einen «light Mix», «balanced Mix», und den «heavy Mix» 1358888531
sprich «Mi-» 1-5-«au» «mi-» 5-1 «au» Glissando 1-55-1 «Yeah-Yeah» oder «Ne-y ne-y»
Mixed Voice durch Haltetöne stabilisieren 1358888------531

Zusammenfassend kann man auf der Mastering Mix CD 5 The basic workout bzw. die allerwichtigsten Basisübungen für die Entwicklung des Mix als wichtigsten roten Faden für den Unterricht finden.
1. «BBB» Rossini-Skala 1-3-5-8-10-12-11-9-7-5-4-2-1 mit «Fingergriff» an den Wangen, um einen dunkel blubbernden lockeren Motorboot-Klang zu erreichen; Männer: gr.F; Frauen: kl.f
2. «Wee» = «OUI» 8888531; Männer: hohes c2; Frauen: hohes g2 (Zungengrund und den musculus digastricus entspannen!)
3. «MAM» Rossini Scala 1-3-5-8-10-12-11-9-7-5-4-2-1; Männer: gr.H; Frauen: kl.d
4. «GO» = «GOU» 1358888531 festhalten und loslassen zur gleichen Zeit «Donʼt oversing»; Männer: kl.c; Frauen: kl.g bei hohen Tönen Oberkörper vorlehnen oder Wurfbewegung machen
5. «BA» sehr schnell mit tiefem Kehlkopf und schlafmützig; Männer: gr.F; Frauen: kl.es; Rossini-Skala 1-3-5-8-10-12-11-9-7-5-4-2-1
6. «No!» 1358888~~~~531 verärgert wie ein kleines Kind, das es sehr ernst meint. Kehlkopf tief halten und Vibrato verwenden; Männer: kl.c; Frauen: kl.g
7. «NUH» (=«Nua») Rossini-Skala 1-3-5-8-10-12-11-9-7-5-4-2-1; Männer: gr.G; Frauen: kl.es
8. «NUNONA» und «NINENÄ» 1358~~8~~8~~531; Männer: kl.c; Frauen: kl.g (vgl. CD 7 Singing Success). Beim Öffnen der Vokale «U» und «l» mit Vibrato nur ganz behutsam zum «A» und «Ä» wechseln und aufpassen, dass man den Mix nicht verliert und die Bruststimme plötzlich den Kehlkopf nach oben drückt.
9. Warmdown: «MAM» ohne genaue Tonleitertöne 2-3-mal (mit einer Minute Pause dazwischen) von sehr hohen zu sehr tiefen Tönen gleiten um das Gewicht der vorherigen Übungen wieder zu entspannen.

Es gibt drei Arten von «Vocal Chord Connections» (Stimmlippen-Kontaktarten), die je nach stimmlicher Disposition unterschiedlich hilfreich sind.
1. Edge Connection (Ränderkontakt): Ausgehend von der Koordination der Ränder wird nach und nach mehr Muskelgewebe involviert. Die Ränderübungen helfen dabei, die Stimmlippenrandschwingungen während der Übergänge zwischen Brust- und Kopfstimme neu zu koordinieren und zu stärken, indem zunächst Gewicht, Masse und Druck reduziert werden.
2. Pharyngeal Connection (Gaumenkontakt): Die Gaumenresonanzübungen helfen der Stimme, die Mischung zwischen Voll- und Randschwingung zu erlernen, indem Kopf- und Brustresonanz ausgeglichen in ihrer Mitte bzw. am Gaumen gemischt werden.
3. Hoot Connection (Juchzerkontakt): Durch die tiefe Kehlkopfposition beim Juchzen bzw. beim gedeckten oder «cupo»-Ton der klassischen Stimmbildung gewinnt die Stimme an Raum, um zu wachsen. So wird Lautstärke, Grösse und der Sängerformant verstärkt, der eine Stimme im empfindlichsten menschlichen Gehörsbereich von 3500Hz verstärkt und dadurch Tragfähigkeit über ein Orchester hinweg erreicht.

Der «einfachste Workout» besteht aus folgenden Übungen:
1. Lippenflattern BBB Rossini-Skala 1-3-5-8-10-12-11-9-7-5-4-2-1 oder Oktavenarpeggio
2. Bruststimmübung: 123454321 «mam» oder «a» in gemütlicher Tiefe
3. Kopfstimmübung: «oui», «gu» chromatisch 123454321 oder Oktavenarpeggio Beginn beim 1. Übergang: Sopran: a1; Alt und Tenor e1; Bass: kl.a
4. Pharyngeal: «Ney» oder «nah» Rossini-Skala 1-3-5-8-10-12-11-9-7-5-4-2-1 oder Oktavenarpeggio
5. Edge-Übung: piepsiges «m» staccato Octavenarpeggio
6. Mix-Übung: «MUM» (= «MAM») oder «bah» 1538888531 oder 1538888-------531 Rossini-Skala 1-3-5-8-10-12-11-9-7-5-4-2-1 oder Oktavenarpeggio
7. Song mit Anwendung der Mixed Voice

Einer der wichtigsten Hinweise für den Gesangslehrer: «Do not overteach... let the student figure it out by himself» ... frei übersetzt: «Hilf dem Schüler nicht zu viel ... er soll es selber finden».

Als Ausblick auf die umfangreichen 7 Style CDs von Singing Success 360 möchte ich folgende Übungen exemplarisch erwähnen: Sie stammen von der Style CD No.3 Lektion 2 und heissen «Licks, Trills and Runs», was sinngemäss soviel heisst wie «Phrasen und Verzierungen».

1. Durpentatonik Skala 123 235 356 568--- 865 653 532 321; der 4. und 7. Ton einer Durtonleiter werden ausgelassen. Frauen: kl.g; Männer: kl.c#

2. Mollpentatonik Skala 134 345 457 578--- 875 754 543 431 3171; der 2. und 6. Ton einer Molltonleiter werden ausgelassen, es ergibt sich eine Triole mehr als bei Durpentatonik; Frauen: kl.g, Männer: kl.c#

3. Harmonische Moll-Skala-Adaption von Bachs d-Moll Cembalokonzert, 1. Ton betonen: 5127-1342-35645--- 85 64 53 42 31 27-1; Frauen: kl.a; Männer: kl.a

Diese Phrasen werden anschliessend zum freien Improvisieren über einer gleichbleibenden Akkordfolge frei verwendet. z.B. |: h-Moll G D A :|

Die weiteren 6 CDs des Mastering Mix Systems sprengen den Rahmen dieser Ausführungen und werden deshalb nur kurz erwähnt: Sie werden zur Vertiefung der Technik und zur Anwendung der Techniken in Songs verwendet und wurden von mir systematisch in Englisch beschrieben. Diese Unterlagen sind selbstverständlich auf Anfrage erhältlich.

CD 6: Die Übergänge (=Bridges oder Passaggio)
CD 7: Mixed Voice Typen (=light, hard, balanced, nasal, denasal, 3 Larynxpositionen)
CD 8: Normalisierung des Mix (Lippenflattern, Babyweinen, Lachen, Kugelfisch, Zungenrinne)
CD 9: Mix nur mit Vokalen (Verbinden von allen Vokalen im gesamten Tonumfang)
CD 10: Mixanwendungen in Phrasen mit 5 Masterclass-Sängerinnen und -Sängern
CD 11: Mixanwendungen in 2 Songs mit stimmlich-interpretatorischen Erklärungen
CD 12: Morgendlicher Warmup & Nach-Konzert-Warmdown-Übungen

Kurze Pause für den Studenten («Welches Lied möchtest du singen, lass es uns kurz anhören ...»)
 

7. Anwendung

Heavy oder light Mixed Voice in einem Song:
Zuerst emotional mit Vocal Fry-Aspekten den Text sprechen und dann die Konsonanten als emotional betonte Sprungbretter für die Vokale verwenden. Zuerst eine entspannte Balance mit Schnarren und Vokalen suchen.
Singen der Melodie mit «NÄNÄ» für den Hard-Mix oder «MAM» für den Light-Mix.
Oft werden auch die oben erwähnten improvisierenden «Licks», «Trills» und «Runs» als Verzierungen im gewünschten Stil verwendet. Diese Verzierungen und der typische Stilklang werden in den 7 Style-CDs des Singing Success 360 Systems systematisch geübt und in jeder der 10 wichtigsten modernen Popstilrichtungen mit einem Beispielsong angewendet.
Um einen unverwechselbaren, leicht hauchigen rauen Klang zu entwickeln und einen unverwechselbaren «texture»-Persönlichkeitsklang zu erreichen, werden folgende Übungen eingesetzt: Stimmhafte Konsonanten wie «W» oder «Sch» (=«J») oder «Z» und alle dichten Vokale mit einem leicht hauchigen «H» als Zwischenraum werden mit der Rossini-Übung angewendet.
Sie helfen auch stimmtherapeutisch, um einer zu schwach mit Atem unterstützten, gequetschten oder überdrückten Stimme zum dichten Mixklang zu verhelfen. Weitere Therapieübungen sind: freies Glissando mit Vocal Fry, «NG» und sanfte «Edge»-Ränderübungen (siehe 4b).

Brett Manning hat oft mit überbeanspruchten Stimmen zu tun, die meist als Folge übertrieben vieler, mit falscher Technik gesungener Konzerte entstehen. Für viele Sänger sind das existenziell bedrohliche Situationen. Manning lehrt neben stimmtherapeutischen Übungen auch das sogenannte «Screamen» im harten Rockbereich. Es gibt eine gesunde verzerrte Art des «Schreiens»: Babies sind die grössten Rockstars ... sie «screamen» stundenlang ohne heiser zu werden. «UÄ-UÄ-UÄ»

Schlüsselfragen der Songgestaltung: Wer? Wann? Was? Warum? Wo? Wie?
Zusammenstellen mehrerer Songs zu einem Konzert: Gesamtablauf und Balance zwischen entspannten und energetisierenden Liedern beachten; geschickte emotionale Dramaturgie entwickeln; wellenartiger Ablauf bis zum Höhepunkt am Schluss mit sanfter Zugabe.

8. Warmdown

Wie bei einem Sportler ist das lockere «Auslaufen» nach dem Training wichtig, um die Muskeln zu entspannen und Muskelkater vorzubeugen. Folgende Übungen helfen dabei: «BBB» lockeres Lippenflattern in die Tiefe zum «Aussingen» 54321 oder «Ououou» 54321 oder sanfte Rossini-Skala 1-3-5-8-10-12-11-9-7-5-4-2-1

Hausaufgaben: Es werden gewisse Übungen der CDs als Aufgabe zur Repetition empfohlen oder einfach die Wiederholung der Lektionsaufnahme.
 

Impulse aus dem Unterricht

Nashville ist die Hauptstadt der Country-Musik. Sie trägt auch den Übernamen «Music City USA»: Alle wichtigen internationalen Pop-Musik-Labels haben ihre Studios in der sogenannten «Music Row» (16th Avenue) in der auch Brett Manning seine Gesangsschule hat. Die besten Studiomusiker und Studiosänger der Welt leben in Nashville. Im Gegensatz zur Grossstadt New York oder der Filmstadt Los Angeles ist der amerikanische Südstaaten-Dialekt in Tennessee sehr ausgeprägt und rein sprachlich bereits immer in der sogenannten Mixed Voice vertreten. Typische Elemente dieses Dialekts sind hohes Schluchzen, aber auch tiefe männliche Schnarrstimme und starke Resonanzen in Gaumen (Wangen-, Stirn- und Nasenresonanz «Maske»). Ausserdem kann man folgende Begriffe stilprägend finden: Ehrlichkeit, Offenheit, Religiosität, («Bibelbelt» und Southern Gospel), traditionell, ländlich, unkompliziert und gastfreundlich. Oft wird in einem Wort der Vokal «A» zusätzlich eingeflochten: Wortbeispiel: «Watch my hand» («häAnd») oder «ÄmbiuläAns» für «Ambulance» das ist der sogenannte «Southern Drawl» (Südliche Akzent).

Die Singing-Success-Übungen auf insgesamt über 1000 Tracks und ca. 43 CDs und DVDs und unzähligen Online-Videos helfen, die Techniken zu wiederholen und im Unterbewusstsein zu automatisieren. Sie ergänzen den Vocal Coach und gehören zur wichtigen täglichen Workout-Routine.
Diese Gesangsübungen sind so systematisch wirksam, dass man auch ausserhalb der gewohnten Komfortzone den teilweise ungewöhnlichen Übungen vertrauen kann und dadurch singend Erfolg bzw. Singing Success erreicht.

Brett Manning ist der lebende Beweis, dass die Beschränkungen in der Stimme vor allem mental sind. Er beherrscht alle Bereiche der Stimme (sogar die Pfeifstimme der Frauen) und kann erklären und unterrichten, wie dieses Seelen-Instrument am besten funktioniert. Seine Persönlichkeit ist die eines ehrlichen Entdeckers, der seinerseits täglich von jedem Studenten und Mitarbeiter lernt. Von keinem Vocal Coach gibt es mehr frei erhältliche Youtube Videos, die sprichwörtlich zu jedem stimmlichen Problem eine Lösung aufzeigen. Was für eine unglaubliche Öffnung und Bereicherung der Gesangslandschaft.
 

Weitere Informationen und Kontakt zu Christian Büchel über die Website
www.sologesang.com

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* Besonderheit der Singing Success Technik
 


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