Bach-Stiftung St. Gallen mit Leipziger Bach-Medaille geehrt

Die Stadt Leipzig vergibt ihre Bach-Medaille 2026 an die J. S. Bach-Stiftung St. Gallen

Johann-Sebastian-Bach-Denkmal in Leipzig. Foto: SMZ/ks

Mit der Auszeichnung würdigt die Stadt Leipzig laut ihrer Mitteilung «ein in der internationalen Bach-Pflege einzigartiges Langzeitprojekt»: Seit 2006 verfolgt die Stiftung das Ziel, in monatlich stattfindenden Konzerten das gesamte Vokalwerk Johann Sebastian Bachs aufzuführen. Die Verleihung erfolgt im Rahmen des Bachfestes Leipzig 2026.

Seit zwanzig Jahren setzten Chor und Orchester der Stiftung unter der Leitung von Rudolf Lutz künstlerisch höchste Massstäbe, schreibt die Stadt Leipzig weiter. Mit dem konsequent auf Langfristigkeit angelegten Projekt habe die Stiftung Massstäbe in der Vermittlung und Aufführung der Vokalmusik Bachs gesetzt. Die Kombination aus historisch informierter Aufführungspraxis, wissenschaftlich fundierter Werkeinführung und moderner medialer Verbreitung machten das St. Galler Unternehmen zu einem Modellfall nachhaltiger Musikvermittlung im 21. Jahrhundert.

Wegen besonderer Verdienste um die Pflege des bachschen Werks wurde die Bach-Medaille der Stadt Leipzig bereits unter anderem an Marcel Ponseele (2025), Andreas Staier (2024), den Thomanerchor Leipzig (2023), Sir András Schiff (2022), Hans-Joachim Schulze und Christoph Wolff (2021), Angela Hewitt (2020), Robert Levin (2018), Masaaki Suzuki (2012), Herbert Blomstedt (2011), Philippe Herreweghe (2010), Nikolaus Harnoncourt † (2007), Ton Koopman (2006), Sir John Eliot Gardiner (2005) und Helmuth Rilling (2004) verliehen.

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