Kanton Waadt überarbeitet Kulturpolitik
Der Kanton Waadt will den rechtlichen Rahmen seiner Kulturpolitik überarbeiten. Ein erstes Treffen mit mehr als dreissig Organisationen hat die Revision eingeleitet.

Unter der Leitung von Nuria Gorrite, der Leiterin des für Kultur zuständigen Departements, fand im Maison de l’Élysée ein erstes Treffen statt, an dem mehr als dreissig Organisationen teilnahmen, die auf regionaler oder nationaler Ebene die Interessen der Bereiche Theater, Musik, Kabarett, Tanz, der bildenden Künste, der Fotografie, des audiovisuellen Bereichs, der digitalen Künste, des Buches und der Literatur sowie der Kulturvermittlung und der technischen und administrativen Berufe vertreten. Auch die wichtigsten Verbände, die die Amateurkunst betreuen, waren anwesend.
Die Überarbeitung zielt zudem darauf ab, die kantonale Kulturpolitik als «eine öffentliche Politik im Dienste der gesamten Bevölkerung» besser zu definieren. Sie soll «die Aufgaben des Staates präzisieren und die Nachvollziehbarkeit des staatlichen Handelns stärken, indem sie die Zusammenarbeit zwischen dem Kanton, den Gemeinden, den Zentrumsstädten, den privaten Partnern, den interkantonalen Einrichtungen und dem Bund klarstellt».
Der Zugang zur Kultur, die Teilhabe, die Inklusion, die Kulturvermittlung und die Verbreitung von Werken im gesamten Kantonsgebiet werden wichtige Schwerpunkte dieser Überlegungen bilden. Kultur beschränkt sich nicht auf die Förderung des künstlerischen Schaffens: Sie muss es jeder und jedem ermöglichen, am kulturellen Leben teilzunehmen und davon zu profitieren.
Originalartikel (auf französisch):
https://www.vd.ch/actualites/communiques-de-presse-de-letat-de-vaud/detail/communique/le-canton-de-vaud-lance-la-revision-de-sa-loi-sur-la-vie-culturelle-et-la-creation-artistique
