Universität zu Köln übernimmt Briefe von Max Bruch

Das Musikwissenschaftliche Institut der Universität zu Köln hat für 95’000 Euro ein Briefkonvolut des Komponisten Max Bruch angekauft.

Max Bruch (Bild: Wikimedia Commons/Public domain)

Bruch stammt aus Köln und ist neben Jacques Offenbach der wahrscheinlich berühmteste Komponist der Stadt. Seine Schaffensphase lag in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Zwar gelangte Bruch nicht zur Bekanntheit seines Zeitgenossen Johannes Brahms, sein erstes Violinkonzert wurde aber zu einem Welthit und gehört zum festen Violin-Konzertrepertoire.

Die Briefe umfassen die Korrespondenz zwischen Max Bruch und seinem Berliner Kollegen Ernst Rudorff. Neben Einblicken in Bruchs Schaffensprozess enthalten sie zahlreiche Informationen über das deutsche Musikleben in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und insbesondere dessen Verflechtung mit kulturhistorischen und politischen Vorgängen der Zeit. So werden etwa Themen wie Antisemitismus und Militarismus verhandelt, was das Konvolut zu einer historisch äusserst wertvollen Sammlung macht.

Mehr Infos: https://idw-online.de/de/news873992

 

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