Julia Hagen

Klassische Horizonte von Haydn bis Beethoven

Dieses Programm spannt einen Bogen vom galant raffinierten Glanz der Frühklassik bis zur radikalen Tonsprache des Spätwerks Beethovens. Als befänden wir uns auf einer musikalischen Zeitreise, lässt sich verfolgen, wie sich der persönliche Ausdruck und die individuelle Stimme vom frühen Haydn bis zum späten Beethoven immer deutlicher herausbilden. Die Ouvertüre zur Oper L’amant anonyme des schillernden Mozart-Zeitgenossen Joseph Bologne macht den Anfang und bereitet der Cellistin Julia Hagen die Bühne für Joseph Haydns Konzert in C-Dur – ein Werk, das mit seinem brillanten Tonfall und den Wechseln von Soli und Orchesterritornellen zunächst viel spätbarocken Geist verströmt, im Finale schliesslich in virtuose Kühnheit mündet. Wenn das nicht die besten Voraussetzungen für Julia Hagen sind, um die «Natürlichkeit, Wärme, Vitalität und den Mut zum Risiko» ihres Spiels aufs Schönste zur Geltung zu bringen. Ludwig van Beethovens letztes, in fast vollständiger Taubheit entstandenes Streichquartett, op. 135 bildet den Abschluss: Im vergrösserten Klangraum des Streichorchesters vermag es seine intime Kraft noch eindringlicher zu entfalten.

Foto: Julia Hagen © Simon Pauly

Datum und Zeit
13/04/2027 19:30

Adresse
Tonhalle Zürich

Organisator
Zürcher Kammerorchester

Werke
Joseph Bologne: Ouvertüre, aus: L’amant anonyme; Joseph Haydn: Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 C-Dur, Hob. VIIb:1; Ludwig van Beethoven: Streichquartett Nr. 16 F-Dur, op. 135 (Fassung für Streichorchester)

Leitung
Pablo Hernán Benedí (Violine und Leitung)

Solisten
Julia Hagen (Violoncello)

Eintrittspreis
CHF 120 / 110 / 95 / 65 / 40

Kontakt
Zürcher Kammerorchester, Telefon: +41 (0)44 552 59 00, E-Mail: tickets@zko.ch

Website
https://zko.ch/events/julia-hagen/