Samuel Niederhauser gewinnt Enescu-Wettbewerb

Der Schweizer Cellist Samuel Niederhauser hat in Bukarest beim Enescu-Wettbewerbs den ersten Preis, zwei Sonderpreise und Konzertengagements gewonnen.

Samuel Niederhauser (Bild: Enescu-Wettbewerb/Cristina Tanase)

Die Finalrunde des Internationalen George-Enescu-Wettbewerbs 2026 in der Kategorie Cello fand am 7. September im Athenaeum in Bukarest statt. Der 28-jährige Schweizer Cellist Samuel Niederhauser wurde nach seiner Darbietung von Schostakowitschs Cellokonzert Nummer 1 mit dem ersten Preis in Höhe von 15’000 Euro ausgezeichnet. Ausserdem gewann er 2000 Euro für die beste Interpretation des Auftragswerks «Waves of Gravel» von Malika Kishino sowie den Publikumspreis in Höhe von 1000 Euro.

Als Teil seines Preispakets erhält Niederhauser die Gelegenheit, im Februar 2027 ein Konzert im Teatro Fraschini di Pavia in Italien zu geben; dazu kommen weitere Konzerte und Solokonzerte in Rumänien sowie berufliche Betreuung und Beratung. Niederhauser studierte bei Thomas Demenga an der Musikhochschule Basel und bei Thomas Grossenbacher an der Zürcher Hochschule der Künste. Er ist Solocellist des Luzerner Sinfonieorchesters.

Den Vorsitz der diesjährigen Jury hatte Arto Noras inne; weitere Mitglieder waren Claudio Bohórquez, Marin Cazacu, Enrico Dindo, Elena Dubinets, Frans Helmerson, Dan Prelipcean, Valentin Răduțiu und Inbal Segev. Der Wettbewerb wird in Erinnerung an den rumänischen Geiger George Enescu seit 1958 in Bukarest in den Kategorien Klavier, Violine und Cello durchgeführt. In diesem Jahr haben sich 645 junge Musiker aus 55 Ländern angemeldet.

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