Leistungsvertrag mit Konsibern genehmigt
Der Berner Gemeinderat hat den Leistungsvertrag 2027 für die Stiftung Musikschule Konservatorium Bern genehmigt.

Der Berner Gemeinderat (die Exekutive der Stadt) will die Leistungen von Konsibern im kommenden Jahr mit 4,59 Millionen Franken abgelten. Das sind 112’500 Franken mehr als im Vorjahr. Grund dafür sind ein Zuwachs an Schülerinnen und Schülern und der Anstieg der Besoldungskosten nach kantonalem Personalrecht.
Die von der Stadt Bern abgegoltenen Leistungen umfassen den Unterricht von Musikschülern und -schülerinnen mit Wohnsitz in der Stadt Bern ab ihrem Eintritt in den Kindergarten bis zu ihrem vollendeten 20. Altersjahr beziehungsweise bis zum 25. Altersjahr, wenn sie sich noch in Ausbildung befinden.
Die Berner Musikschule wurde 1858 von der Bernischen Musikgesellschaft BMG gegründet. 1892 wurde die Unterrichtstätigkeit mit der Möglichkeit zur musikalischen Berufsausbildung ergänzt, uunächst allerdings nur für die musikalische Ausbildung der Lehramtskandidaten. Der kontinuierliche Ausbau führte 1927 zur Umbenennung in «Konservatorium für Musik in Bern». Nach der Gründung der Hochschule der Künste Bern HKB im Jahr 2000 wurde die Abteilung Allgemeine Musikschule des Konservatoriums in eine eigenständige Institution überführt.
