Berner Musikschaffen ausgezeichnet
Die Musikpreise des Kantons Bern 2026 gehen an Ludmilla Mercier, das Duo Lo & Leduc, Rebecca Solari und Droujelub Yanakiew.

Ludmilla Mercier ist Regisseurin, Performerin und Komponistin. Ihre Arbeiten verbinden Musiktheater, Bewegung und visuelle Elemente. In ihrer kreativen Arbeit setze sich die Künstlerin mit Phänomenen des Alltags auseinander, schreibt der Kanton Bern. Sie verbinde scheinbar Banales mit absurden Elementen und untersuche dabei das Verhältnis zwischen Realität und Wahrnehmung.
Das Duo Lo & Leduc, bestehend aus Lorenz Häberli und Luc Oggier, prägt die Schweizer Musiklandschaft seit Jahren. Neben ihren historischen Charterfolgen wie dem Kult-Hit 079 zeichne sich das Duo durch seine künstlerische und gesellschaftliche Haltung aus, so der Kanton.
Die Musikerin und Performancekünstlerin Rebecca Solari erbringt mit der Kunstfigur Fulmine durch stimmliche Präsenz Höchstleistungen. Dieselbe Energie entwickelt Solari auch mit ihrem Elektro-Punk-Duo Crème Solaire.
Der Dirigent und Geiger Droujelub Yanakiew hat sich im In- und Ausland einen Namen gemacht. Er vereint klassische Musik mit verschiedensten Kunstsparten und Musikrichtungen, unter anderem mit Bonaparte, den Kummerbuben, Steff la Cheffe, Nemo oder Michael von der Heide.
Das Preisgeld der Berner Musikpreise beträgt je 15 000 Franken. Der mit 3000 Franken dotierte Nachwuchsförderpreis «Coup de cœur» geht an das Rap-Kollektiv ETO.
