Rund um die Hand
Rund um die HandAm 22. SMM-Symposium steht am Samstag, 7. November, in Biel die Hand der MusikerInnen, ein Highlight der Komplexität, im Mittelpunkt.
Ein voller Saal von interessierten Musikerinnen, Fachpersonen aus der Musikmedizin und sonstigen Interessierten konnten am letztjährigen erfolgreichen Symposium in die Thematik des mentalen Trainings eintauchen.
Im diesjährigen Symposium geht es um die Hand, dem für die meisten Musikerinnen sehr bedeutungsvollen und für medizinische Fachpersonen komplexen und vielschichtigen Körperteil.
Wie ist, und vor allem, wie bleibt es möglich, dass die Finger in Höchsttempo über die Tasten des Klaviers fliegen, dass mit Präzision die richtige Position auf der Saite gefunden wird oder ein Schlagzeuger bis zu mehrere Tausend Schläge pro Minute mit den Stöcken erreicht?
Mit dieser Frage befasst sich Ingrid Hauser, Konzertpianistin und Musikpädagogin, im Referat und Workshop «Mit Fingergefühl ans Instrument – was ist eigentlich Feinmotorik». Leonhard Königseder, Musiker, Sportpsychologe und Pädagoge, verrät uns in seinem Referat und Workshop, warum die Hände zittern oder nicht immer das machen, was wir wollen oder was wir geübt haben. Welche Lösungsansätze gibt es?
Über die neuesten Erkenntnisse in der Entstehung und der Prävention der fokalen Dystonie, das Schreckgespenst für viele MusikerInnen, berichtet, per Zoom, die Dystonie-Forscherin, Dr. med. J. Doll-Lee. Der renommierte und erfahrene Handchirurg und Musikmediziner Prof. J. Blum erzählt aus seiner langjährigen und anspruchsvollen Arbeit mit den Händen von MusikerInnen.
Abgerundet, aber nicht weniger wichtig, wird das Programm mit Referaten von Oliver Margulies, Handlabor ZHdK, (100 Hand-Eigenschaften – Praxistransfer) und von Musik-Physio- und ErgotherapeutInnen (Anpassungen am Instrument, Handtherapie). Als Auflockerung zwischendurch gibt es für die ZuhörerInnen eine kleine motorische und sensorische Herausforderung. Lassen Sie sich überraschen!
