con brio – das etwas andere Orchester 


con brio – das etwas andere Orchester 


Roland Diethelm , 25.02.2015

1997 gründeten 13 Musiker aus der Region um den oberen 
Zürichsee und aus dem 
Glarnerland, zusammen mit dem heutigen Ehrendirigenten Toni Kistler aus Reichenburg, das Orchester con brio.


Dank vieler Auftritte eroberte sich der Verein, der heute als Regionalorchester Glarnerland, Gaster, March auftritt, bereits nach kurzer Zeit einen festen Platz in der Kulturlandschaft zwischen Zürichsee und Walensee. Die Mitgliederzahl wuchs kontinuierlich auf heute rund 45 Mitspieler. Nach 8 Jahren erfolgreicher Aufbauarbeit übernahm im Jahre 2005 der Glarner Mathias Elmer den Taktstock und führte das Orchester , in dem nur wenige Berufsmusiker Mitglied sind, an immer neue musikalische Grenzen. Seit 2014 hat der Erlenbacher Niki Wüthrich die musikalische Leitung des Vereins übernommen. Konzertmeisterin ist seit rund 15 Jahren die Violinistin Caroline Thoma aus Schänis. 


Vielseitigkeit
als Markenzeichen 


Neben leichter Klassik pflegt das Orchester vor allem Wiener-, Film und moderne Unterhaltungsmusik. Jahreshöhepunkt sind dabei die Neujahrskonzerte, die jeweils über den Jahreswechsel mit wienerischem Flair in verschiedenen Konzertsälen der Region präsentiert werden.


Der Verein zeichnet sich bereits seit der Gründung durch Vielseitigkeit und eine enorme Experimentierfreudigkeit und Offenheit gegenüber anderen Musikrichtungen aus. Kein Projekt das nicht ernsthaft geprüft und dann meistens auch durchgeführt wird. 


So war con brio 1999 , als man Openair-Konzerte erst in der modernen und ansatzweise in der volkstümlichen Musikszene kannte, das erste Symphonie –Orchester weit und breit, welches sich wagte, mit einem Wienerkonzert ein erstes Open-Air Projekt durchzuführen. Der Erfolg war nachhaltig und führte dazu, dass der Verein seit bald 15 Jahren jeden Sommer eine Konzerttournee mit Auftritten an den schönsten Plätzen des Zürichsees, am Walensee und im Glarnerland organisiert. 


Weitere erfolgreiche Projekte waren u.a. ein Classic-Rock – Spektakel zusammen mit einer befreundeten Musikgesellschaft und der bekannten Soulsängerin Hedreich Nichols zum Jahrhunderwechsel oder im Jahre 2007 die Zusammenarbeit mit dem Aelplerchörli Untervaz und der bekannten Solojodlerin Nadja Räss unter dem Motto «Haydn trifft Heidi». 


Vor drei Jahren ging es zusammen mit dem österreichischen Kulttrio – Die Herren Wunderlich zurück in die Musikwelt der 30-er bis 50-er Jahre, was dann im letzten Frühling zu einem Auftritt im ausverkauften Stadtsaal von Kufstein führte . 


Auch bei der Wahl der Konzertlokale zeigt sich con brio äusserst flexibel. Es kann gerne auch einmal eine Waldlichtung, die Abbundhalle einer Zimmerei oder der LKW-Hangar einer Transportfirma sein. Der Mut zu diesem Gegensätzlichen ist es, welcher das con brio zu etwas Besonderem macht und welcher auch vom Publikum entsprechend honoriert wird. Nicht jedem Orchester gelingt es, über 500 Konzertbesucher zu motivieren, ¾ h einen Berg hoch zu wandern um in den Höhlen eines ehemaligen Bergwerks einen Operettenzauber anzuhören. 


Die grosse Vielseitigkeit ist wohl auch ein Grund, dass der Verein auf eine sehr grosse und treue Fan-Gemeinde zählen darf. Durch die unterschiedlichen Projekte kommen Anhänger der unterschiedlichsten Musiksparten mit dem Orchester in Berührung . Und schon mancher Zuhörer, der sich unter einem Symphonie-Orchester nur klassische Musik vorgestellt hat konnte «bekehrt» werden und gehört heute zu den regelmässigen Konzertbesuchern. Auch dann, wenn das Orchester mit seinem angestammten Repertoire auftritt. 


con brio goes Country 


Derzeit laufen die Probearbeiten zu einem neuen Projekt mit einem weiteren Abstecher in eine andere Musiksparte. Zusammen mit der Country Band von Georg Hug geht con brio in diesem Jahr von März bis September mit Westernmusik auf Schweizertournee. Rund 10 gemeinsame Konzerte an verschiedenen Country-Festivals stehen auf dem Programm. 


Noch sind nicht alle Daten fixiert. Diese werden fortlaufend auf der Hompage des Orchesters aktualisiert.


Nachwuchsförderung
als Vereinsziel 


Der Verein hat sich auch einen Namen als Begleitorchester für anderen Vereine und Chöre gemacht . Neben einem Weihnachtsmusical, Mozarts Krönungsmesse, verschiedenen Kantaten bis hin zu den Opernchören von Giuseppe Verdi dürfen die Musiker auf diesem Weg immer wieder neue Facetten der Musik kennen lernen und können so Ihre musikalischen Fähigkeiten weiterentwickeln. 


Eines der Vereinsziele ist es , auch dem musikalischen Nachwuchs eine Möglichkeit zu bieten, nach der Schulzeit gemeinsam mit motivierten Amateur- und erfahrenen Berufsmusikern die Freude am Musizieren auszuleben und gleichzeitig an einem kollegialen Vereinsleben teilzunehmen. Dazu gehören neben dem musikalischen Zusammensein auch Grillplausch, Schlittelabende und alle paar Jahre eine Konzertreise in’s Ausland. Aber auch die Chance , von den älteren Mitgliedern zu lernen und mit der Zeit selber Verantwortung im Verein zu übernehmen um so einen Beitrag zu leisten, dass die kulturelle Vielfalt in der Region auch in Zukunft erhalten bleibt. 


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