Inspiration durch Kombination

Inspiration durch Kombination

11.02.2018

Vielfältige Möglichkeiten gegen mögliche Einfalt.

Frank-Thomas Mitschke — Ein Blick auf die Website der Kalaidos Musikhochschule lohnt sich immer – be- sonders dann, wenn sie eine Vielfalt an neuen Weiterbildungsmöglichkeiten aufzeigt. Als Ergebnis einer Umfrage bei den Schweizer Musikschulen und bei den SMPV-Mitgliedern legt die Kalaidos Musikhochschule nun ein Konzept vor, das sich auf die in den Umfrageergebnissen geäusserten Wünsche sowie Themenkomplexe fokussiert. Dabei ist das System denkbar einfach: Die Hochschule bietet Weiterbildungen von einem Tag (in der Regel 6 Stun-den) oder zwei Tagen (in der Regel 12 Stunden) an.

Die Unterrichtsinhalte und -formen sind so konzipiert, dass die Präsenzzeiten durch einen grossen Anteil an Selbststudium ergänzt werden. Pro 6 Präsenzstun-den werden sie mit einem Credit Point abgerechnet. Die Weiterbildungsthemen stammen aus den Bereichen Musikpädagogik (P), Musikmanagement (M) und Kunst (K). Sie sind miteinander kombinierbar zu einem CAS.

Dabei müssen 8 Credit Points (= 8 Präsenz-Tage) aus einem der drei Bereiche belegt werden, der dann den im Zertifikat benannten Schwerpunkt bildet. 4 weitere Credit Points können aus den beiden anderen Bereichen belegt werden, und eine schriftliche Arbeit (im Bereich Kunst ein künstlerisches Vorspiel) sorgen für den Erwerb der weiteren 3 Credit Points, die erforderlich sind, um das CAS abzuschliessen (CAS = 15 Credit Points).

Was bieten nun diese Weiterbildungen?

Im Bereich P können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wählen aus folgenden Themen: «Alternative Konzertformate» regen an zu Veranstaltungsplanungen jenseits schon oft betretener Pfade. «Inklusive Musikpädagogik» legt eine Basis für die Inklusion von Kindern mit speziellen Bedürfnissen in den Instrumental- und Vokalunterricht. 2 aufeinander aufbauende Weiterbildungen zu «Blasorchesterleitung» sowie eine zu «Fachdidaktischen Aspekten von Percussion im frühinstrumentalen Unterricht» bieten neue Methoden und didaktisches Know-how in diesen Bereichen. In «Stimmkinder» erhalten Teilnehmer/innen Anregungen zum Singen mit Schulklassen, inklusive der Integration der «Nichtwoller» und «Brummer». «Üben im Flow» zeigt, wie produktives motivierendes Selbststudium funktioniert, und eine Supervision für Lehrpersonen im Instrumentalbereich bietet Hilfe zur Selbstreflexion.Abgerundet wird dieser Bereich durch das CAS «Elementarunterricht mit der selbstgebauten Bambusflöte», in dem Lehrpersonen ihren Marktwert steigern können, indem sie mit diesem Instrument eine seit Jahren bewährte Variante des Elementarunterrichts anbieten können.

Im Bereich M arbeiten Sie an Ihrer persönlichen Karriereplanung, bekommen Einblick in Parameter für qualitativ hochwertige Managementmethoden, und Sie widmen sich dem Ausbau unverzichtbarer Fähigkeiten wie «Kommunizieren und Moderieren» oder «Argumentieren und Verhandeln». Der Bereich K schliesslich bietet die Gelegenheit, sich wieder einmal mit dem eigenen Instrument oder der eigenen Stimme intensiver zu beschäftigen, indem man sich neuen Input von erfahrenen und für dieses Klientel sensibilisierten Hochschuldozierenden holt. Das Angebot soll kontinuierlich erweitert werden; so sind Weiterbildungen zu Themen wie «Musizieren mit 60 +» oder «Frühinstrumentaler Unterricht» ebenso geplant wie «Finanzmanagement für Musikerinnen und Musiker», «Fundraising» und «Musik und Recht» - lauter gute Gründe also, die Website www.kalaidos-music.ch nicht zu lange unbeobachtet zu lassen.

Inhalt Kalaidos

Kalaidos Musikhochschule

Rektor
Frank-Thomas Mitschke

Kontakt
Kalaidos Musikhochschule
SAMP (Schweizer Akademie für Musik und Musikpädagogik)
Mühlemattstrasse 42
5001 Aarau

Telefon: 062 823 53 90

E-Mail: music@kalaidos-fh.ch

www.kalaidos-fh.ch