Warum spielte Schnabel anders als Michelangeli?

Warum spielte Schnabel anders als Michelangeli?

11.06.2018

Die Sensibilität schärfen für unterschiedliche Ansätze in den Interpretationen grosser Musikerinnen und Musiker, auch wenn es sich nur um Nuancen handelt – das ist der Ansatz in der Weiterbildung «Interpretationsvergleiche».

Frank-Thomas Mitschke — Es steht doch alles in den Noten! Wie passen verschiedene Interpretationen desselben Stücks zum Begriff der «Werktreue»? Warum verleiht Michelangeli den Zwischenstimmen in Chopins b-moll-Scherzo ein Eigenleben, während Ashkenazy viel mehr «geradeaus» spielt? Was bewegt Joshua Bell und Yuja Wang, den Schlusssatz aus Beethovens Kreutzersonate um fast 40 Sekunden schneller zu spielen als z. B. der auch nicht gerade betuliche David Garrett? In welchem Kontext sehen die Interpreten eine Vorgabe der Komponisten?

Dies und mehr soll in der Weiterbildung «Interpretationsvergleiche» beleuchtet und erkundet werden. Gemeinsam mit dem Dozenten Carsten Dürer begeben sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer quasi auf Spurensuche – und kommen so möglicherweise Interpretationsansätzen auf die Spur, die ihnen vorher nicht in den Sinn gekommen wären.

Carsten Dürer ist Inhaber des STACCATO-Verlages, Journalist und Herausgeber mehrerer Musikzeitschriften, u. a. der «PIANO-News».

Die Weiterbildung findet am 02./03. März 2019 in Winterthur statt und richtet sich an alle Personen, die an dem Thema Interesse haben.

 

> www.kalaidos-fh.ch/de-CH/Departement-Musik/Weiterbildungen

 

 

Eine ganze Klasse für das Singen zu begeistern – dazu gehört schon etwas! Spielerisch Hemmungen abzubauen und eine mitreissende Gruppenatmosphäre zu schaffen, Störer nicht nur zu beruhigen, sondern einzubinden, dafür zu sorgen, dass sich das Singen auf die gesamte Persönlichkeit der Kinder positiv auswirkt – das sind die Herausforderungen an die Lehrperson.

Dana Gensch arbeitet im Fach «Singen» seit Jahren jede Woche mit über 600 Kindern in Schulklassen – und vermittelt ihre Erfahrungen in dieser Weiterbildung!

Halten Sie sich den 11./12. Januar frei; die Weiterbildung findet in Zürich statt und richtet sich in erster Linie an Pädagoginnen und Pädagogen, die mit Kindern in Schulklassen oder grösseren Gruppen singen wollen – und an solche, die dieses Thema einfach nur interessiert.

 

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Natürlich soll man Schuberts bewegendes «Im Abendrot» nicht vortragen, während man es mit heftigen Gesten und ausladenden, Bühnenpräsenz anmutenden Schritten untermauert. Aber gibt es nicht für jede Form des Gesangs eine adäquate szenische Darstellung?

Ein «Plus», das der stimmlichen Interpretation eine zusätzliche Dimension verleiht und eine starke Wirkung auf das Publikum zur Folge hat?

Karl-Heinz Brandt, Tenor am Theater Basel und erfahrener Sänger, der sich in vielen Genres des Gesangs zuhause fühlt – von der Alten Musik bis zum Oratorium, vom Kunstlied bis zur Oper – erarbeitet mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Grenze zwischen zu wenig und zu viel Agitation.

Die Weiterbildung richtet sich an alle Menschen, die gern singen – auch an ambitionierte Hobbysängerinnen und – sänger – und findet vom 8. bis zum 10. Mai 2019 in Winterthur statt.

 

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Denise Schär berichtet: «Für Kinder ist es ein wunderbares Gefühl, auf Flöten musizieren zu können, die sie selbst gebaut haben. Und das Repertoire ist viel grösser als man meint – es reicht von Renaissance- über Barockmusik und Klassik bis zur Moderne.

Die Kinder lernen beim Bau des Instruments, wie es beständig er- weitert wird, wie nach und nach immer wieder ein neues Tonloch gebohrt wird und sich so die klang-lichen Möglichkeiten immer wieder erweitern.

Die Bambusflöte ist ein wunderbares Einstiegsinstrument und ein hochinteressantes Feld für Musikschulen, denn sie können mit diesem Instrument sehr gut Kinder motivieren, zu musizieren. Ich denke, auch für Lehrpersonen ist es durchaus empfehlenswert, eine Ausbildung in diesem Fach zu machen; es wird perspektivisch dazu führen, dass sie zusätzliche Chancen auf dem Arbeitsmarkt als Musiklehrpersonen haben!»

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