Das Arosa Musik Festival 2017

Das Arosa Musik Festival 2017

17.11.2016

In den neun Jahren seines Bestehens hat sich das Arosa Musik Festival immer wieder etwas gewandelt. Eines aber ist geblieben: Das Arosa Musik Festival steht für herausragende klassische und jazzige Konzerte auf 1775 m ü. M. mit meist jungen Musikerinnen und Musikern aus Graubünden und dem Rest der Welt.

Andri Probst — Dafür hat Arosa Kultur verschiedene Förderformate eigens für das Arosa Musik Festival geschaffen. Dazu gehört der Hans-Schaeuble-Award, der an zwei bis sechs Teilnehmende der jeweils im Herbst stattfindenden Arosa Music Academy verliehen wird. Der Award beinhaltet ein Konzertengagement im Rahmen des Arosa Musik Festivals als Solist mit dem Georgischen Kammerorchester oder mit renommierten Kammermusikern. Die Gewinner des diesjährigen Hans-Schauble-Award heissen Piotr Motyka (Akkordeon, Polen), Russel Kerns (Saxophon, USA), Anna Wiedemann (Violine, DE) und Rastislav Huba (Violoncello, Slowakei). Piotr Motyka und Russel Kerns spielen je ein Solokonzert mit dem Georgischen Kammerorchester Ingolstadt, Anna Wiedemann und Rastislav Huba präsentieren mit dem Bratschisten des casalQuartettts, Markus Fleck, ein kammermusikalisches Programm im Bergkirchli Arosa.

Zusammenarbeit mit führenden Institutionen

Mit der ORPHEUM Stiftung zur Förderung junger Talente wurde das Format Orpheum Young Soloists on Stage ins Leben gerufen. Der Schweizer Pianist Oliver Schnyder, einst selber Orpheum Stipendiat, begleitet dieses Jahr den jungen Geiger Marc Bouchkov, momentaner Orpheum- Stipendiat. Drei Kammermusikformationen, die beim Schweizerischen Jugendmusikwettbewerb einen Preis gewonnen haben, füllen mit je einem 20-minütigen Auftritt ein Konzertprogramm. Zum ersten Mal in Arosa zu Gast ist das Conservatorio della Svizzera italiana, CSI. Das Bläserensemble Ensemble Fiati del Conservatorio della Svizzera italiana setzt sich zusammen aus den besten Studentinnen und Studenten der Musikhochschule. Unter der Leitung von Felix Renggli präsentieren sie in Arosa Orchesterwerke, bearbeitet für ein Bläserensemble.

Schweizer Uraufführung

Der Schweizer Tonkünstlerverein hat der Schweizer Komponistin Helena Winkelmann einen Kompositionsauftrag für ein Konzert für Violine und Streicherensemble erteilt. Dank der finanziellen Unterstützung der Pro Helvetia und der Fondation Nicati de Luze wird das Werk in Arosa mit dem hauseigenen Bergensemble Arosa und der Violinistin Sofiia Suldina uraufgeführt. Sofiia Suldian ist Preisträgerin des Concours Nicati, einer der bedeutendsten Preisen für die Interpretation zeitgenössischer Musik. Neben der Uraufführung von Helena Winkelmann werden Werke für Streichensemble von Alban Berg, Iannis Xenakis und Giacinto Scelsi aufgeführt.

Hochkarätige Jazz-Klaviertrios

Das Yves Theiler Trio und das Klaviertrio Rosset Meyer Geiger gehören schweizweit zu den prägendsten Klaviertrios der Gegenwart. In Arosa sind sie am gleichen Wochenende zu hören. Mit Nik Bärtsch und dem Projekt Nik Bärtsch’s Ronin kommt ein Quartett nach Arosa, das zwischen Funk, neue Klassik und japanische Ritualmusik oszilliert.

Neben diesen Schwergewichten der Schweizer Jazzszene haben auch Bündner Musikerinnen und Musiker ihren Platz.

Alternativen zu einem Konzertsaal

Arosa hat keinen Konzertsaal. Das mag auf den ersten Blick ein Ärgernis sein, ist aber (wie so oft, wenn man die Sache von einer anderen Seite her betrachtet) auch ein Gewinn! So ist Arosa Kultur auf der Suche nach geeigneten Konzertlokalen im Dorf und im Tal fündig geworden. Darunter befinden sich neben Kirchen, Hotelbars und Seminarräumen auch eine Stube, eine Disco und ein ehemaliger Tresorraum. Das Arosa Musik Festival bietet so die Chance, Arosa und das Schanfigg einmal aus einer etwas anderen Perspektive zu erleben. Damit man ohne Mühe von einem Ort zum nächsten reisen kann, ist bei den Konzerten mit Eintritt das RhB-Ticket Chur-Arosa-Chur gleich inbegriffen.

Ganze Programm unter:

> www.arosamusikfestival.ch

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