Delegierten
versammlung 2014

Delegierten
versammlung 2014

Lucas Bennett , 07.05.2014

Am 22. März fand im Centre d’Accueil Paroissal (CAP) in Bern die diesjährige Delegiertenversammlung des SMPV statt. Der Verband blickt auf ein ereignisreiches Jahr 2013 zurück, wählt ein neues 


Im Bereich der musikalischen Bildung ist an erster Stelle die Bewilligung von Bachelor- und Masterstudiengängen am Departement Musik der Kalaidos Fachhochschule zu nennen, sowie die institutionelle Akkreditierung derselben. Dieser grosse Erfolg bedeutet gleichzeitig das Ende der alten SMPV-Studiengänge, wobei laufende Studien natürlich regulär zu Ende geführt werden können. Turnusgemäss führte die Arbeitsgemeinschaft Musikerziehung Österreich vom 11.-13. Oktober in Ossiach (Kärnten) die diesjährige D-A-CH-Tagung von AGMÖ, DTKV und SMPV durch. Thema waren die «Rahmenbedingungen des Musikunterrichtes» mit Schwerpunkt Kooperation von Schulen und Musikschulen (Bericht s. www.musikzeitung.ch). Der SMPV beteiligte sich ausserdem am Vernehmlassungsverfahren zum Lehrplan 21, zu welchem er in konstruktiv-kritischer Weise Stellung nahm. Ein Höhepunkt war der Event «Va pensiero» auf dem Berner Bundesplatz zum hundertjährigen Bestehen der privaten musikalischen Berufsausbildung in der Schweiz.


Verabschiedungen und Wahlen


Im Zentralvorstand kam es zu zwei Demissionen: Die Zentralpräsidentin Brigitt Leibundgut sowie ZV-Mitglied Wolfgang Pailer schieden auf Ende der Versammlung aus dem Zentralvorstand aus. Unter Verdankung ihres grossen Einsatzes für den Verband wurden sie verabschiedet; Brigitt Leibundgut wurde in Anerkennung ihres Engagements für den SMPV während 36 Jahren zum Ehrenmitglied gewählt. Als Co-Präsidenten des Zentralverbandes wurden Lucas Bennett und Pascal Müller gewählt. Bestätigt wurden die ZV-Mitglieder Markus Hochuli, Gabriela Martinez und Stéphanie Maurer. 


Aktuelle Struktur- und
Ausrichtungsdiskussion


Um die anstehende Struktur- und Ausrichtungsdiskussion im SMPV auf den Weg zu bringen (vgl. SMZ 12/2013; 1/2014) hatte der Zentralvorstand der Delegiertenversammlung beantragt, die weiteren Gespräche zwischen Sektionen und Zentralverband im laufenden Jahr in drei gemeinsamen Arbeitsgruppen zu führen. Der Antrag wurde in abgeänderter Form gutgeheissen; danach werden nur zwei Arbeitsgruppen gebildet; den Sektionen werden im nächsten Jahr zwei Varianten zur Abstimmung vorgelegt. Die Delegiertenversammlung 2015 schliesslich wird über den einzuschlagenden Weg befinden. Verworfen wurde ein Antrag der Sektion Winterthur-Zürcher Oberland, welcher ebenso die Bildung von Arbeitsgruppen vorsah, dabei aber bereits einige konkrete strukturelle und finanzielle Massnahmen vorschlug. Befürwortet wurde ein Antrag der Sektion Nordwestschweiz. Danach soll der Zentralvorstand eine umfassende Evaluierung der Mitgliedschaft des SMPV beim Schweizerischen Gewerkschaftsbund (SGB) vornehmen, d.h. Vor- und Nachteile des Status quo, sowie mögliche Alternativen (reduzierte Mitgliedschaft, Austritt, andere Partnerschaften) aufzeigen. Der Antrag soll im Rahmen der anstehenden Struktur- und Ausrichtungsdiskussion behandelt werden. Ein Antrag der Sektionen Bern, Neuchâtel und Zürich auf Einführung einer Amtszeitbeschränkung für Zentralvorstandsmitglieder wurde von den Antragstellern zurückgezogen. 


Die Delegiertenversammlung hat ausserdem die Mitgliederbeiträge für 2015 unverändert belassen und seine Zustimmung zur Aktualisierung der Stiftungsurkunde der Elvira-Lüthi-Wegmann-Stiftung gegeben.


Die nächste Delegiertenversammlung findet am Samstag, 28. März 2015 in Bern statt.