Das Forum Musikalische Bildung FMB beschäftigt sich mit der Zukunft der musikalischen Bildung. 

Auf zu neuen Ufern!

Niklaus Rüegg, 21.06.2015

Das vielbeachtete letzte FMB beschäftigte sich mit der Begabungsförderung. Im kommenden Januar richtet das VMS-Forum seinen Blick auf zukünftige Herausforderungen der musikalischen Bildung.

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2016 wird die Best Practice-Ausstellung mit einem Wettbewerb verbunden (Foto vom FMB 2014).

Das Forum Musikalische Bildung FMB beschäftigt sich mit der Zukunft der musikalischen Bildung.

Niklaus Rüegg – Das letzte FMB im Januar 2014 präsentierte sich nach einer zweijährigen schöpferischen Pause in neuem Gewand. Der Erfolg gab dem Vorstand unter Christine Bouvard Recht. Es wurde die grösste Teilnehmerzahl in der Geschichte des FMB verzeichnet und die Resonanz war sehr positiv. Das neue Konzept bestand darin, konkrete Projekte der musikalischen Bildung ins thematische Zentrum zu rücken, diese aus verschiedenen Blickwickeln zu beleuchten und durch eine Best Practice-Posterausstellung zu verdeutlichen. Wir erinnern uns lebhaft an die persönliche Begabungsgeschichte der Dirigentin Graziella Contratto, die kritische Auseinandersetzung mit dem Begabungsbegriff durch den Musikpsychologen Stefan Koelsch, Annette Tettenborns sensible Schilderung eines begabungsfördernden Umfelds in der frühen Kindheit, die faszinierende Darstellung der Potentiale von Interkulturalität durch den Integrationsforscher Haci-Halil Uslucan, Helga Boldts Mut machendes Schulmodell in Wolfsburg und Jörg Schilds Veranschaulichung der Begabungsförderung in der Welt des Sports. Spass und Freude bereiteten die Performance von Mark Riklin und Roger Girod und die beeindruckenden musikalischen Beiträge junger Talente.

Das Programm 2016 steht
Vom 22. und 23. Januar wird unter dem Dachthema «Auf zu neuen Ufern» die Bedeutung von Innovation und Wandel in der musikalischen Bildung beleuchtet. Für innovative musikalische Bildungsprojekte wurde ein Wettbewerb ausgeschrieben. Die Siegerprojekte, die anlässlich der Veranstaltung zum 40-Jahre-Jubiläum des VMS im November 2015 ausgezeichnet werden, werden am FMB in einer Best-Practice-Präsentation vorgestellt.
Den Auftakt macht Andreas Reinhard, der mit seinen Erfindungen dank innovativen und unkonventionellen Denkens Erfolg hat. Der Bildungsforscher Malte Petersen spricht über die Risiken von Innovation und wie der Mensch damit umgeht, der Arzt und Pianist Christoph Deluze setzt den Kontrapunkt mit einer Performance, der Musiker und Psychoanalytiker Allan Guggenbühl analysiert die Aufgabe von Bildung in Gegenwart und Zukunft (vgl. nebenstehendes Interview), Timo Klemettinen, Finnland, zeigt neue Wege für eine neue Jugend in den Musikschulen auf und der ehemalige VMS-Präsident Hector Herzig stellt das neue Bundesprogramm «Jugend und Musik» vor. Diskussionen und musikalische Beiträge runden das vielversprechende nächste FMB ab.
Ab sofort informiert der VMS regelmässig über das FMB 2016. Die Anmeldeunterlagen werden im Herbst zur Verfügung stehen.
 

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