Das Konzertpodium des VMBL präsentiert die Ersten des Wettbewerbs 

Begabtentradition im Baselland

Niklaus Rüegg, 27.04.2017

Die Gewinnerinnen und Gewinner des Wettbewerbs «Konzertpodium» gaben in Binningen ein kleines aber feines Konzert.

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Die Blockflötistin Julie Mattmüller im Blumenmeer

Das Konzertpodium des VMBL präsentiert die Ersten des Wettbewerbs

Niklaus Rüegg – Das mehrschichtige Förderungskonzept des Verbandes Musikschulen Baselland (VMBL) bringt alle Jahre bemerkenswerte Talente zum Vorschein. Auch dieses Jahr sah man im Binninger Kronenmattsaal neue Gesichter, die sich ihre ersten und zweiten Preise abholen durften. Da zwei Erstpreistragende verhindert waren, durften Zweitplatzierte einspringen; sie packten ihre Chance und lieferten ebenso erstklassige Darbietungen ab.
Die designierte VMBL-Präsidentin Regula Messerli durfte die Anwesenden, stellvertretend für die verhinderte Regierungsrätin Monika Gschwind, begrüssen und verlieh die Preise an die jungen Musikerinnen und Musiker.
Den Auftakt bestritt der virtuose Trompeter Rafael Moreira Pinto mit einem Ausschnitt aus dem Konzert von A. Arutjunjan. Julie Mattmüller, Blockflöte, legte eine verzierungsreiche Suite von Charles Dieupart hin. Sie vollbrachte, begleitet von ihrem Vater Beat, eine hochmusikalische Leistung. Elias Taglang vermochte auf seiner Violine alles aus dem virtuosen «Polish Dance» von Edmund Severn herauszuholen, von Doppelgriffen über Flageoletts bis hin zum Zupfen mit der linken Hand. Lilian Keel präsentierte sich mit ihrer Querflöte kurz und überzeugend, der Cellist Emanuel Reber war im Concertino Nr. 1 von Julius Klengel intonationssicher und geschmeidig bis in die höchsten Lagen. Noemi Mettler entlockte ihrer Harfe rassige Flamencoklänge während Christina Birrer dem «Pequena Czarda» von Pedro Iturralde einen vollen kräftigen Ton, zarte Piani und eine rhythmische Stabilität verlieh.
Das alljährliche Elitenkonzert der Musikschulen Baselland ist zwar eine Momentaufnahme, deutet aber auf eine intensive und qualitativ hochstehende Aufbauarbeit hin. Überzeugend, wie sich die talentierten Kinder und Jugendlichen mit viel Selbstvertrauen, Natürlichkeit und Musikalität ihrer Aufgabe entledigen.

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