DV VMS: Umstrukturierungen und neue Herausforderungen

Niklaus Rüegg, 27.01.2018

Der VMS-Vorstand hat im Sommer 2018 drei Positionen neu zu besetzen und gleichzeitig gross angelegte Projekte weiter zu verfolgen. An der DV vom 17. November 2017 befürworteten die Delegierten die angedachte Verbandsstrategie.

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Patrik Hitz und Susanne Cortes, Urs Emmenegger und Petra Köhler präsentieren stolz ihre Zertifikate «Quarte Open Label».

Niklaus Rüegg – VMS-Präsidentin Christine Bouvard gab einen kurzen Überblick über die Resultate der Vorstandsklausur im September im Tessin (vgl. Bericht Novembernummer). Einige der Klausurthemen wurden denn auch an der DV vertieft besprochen. Dazu gehören die Schärfung der Vorstandsprofile und jene der Geschäftsstelle, die Neuorganisation des Vorstandes im Hinblick auf die nächste «Legislatur» 2018 bis 2022, der Mehrjahreszielplan, die Arbeit an den Verbandsprojekten «Begabtenförderung» und «interkulturelle Musikschule».

Der Vorstand hat per nächsten Sommer drei Abgänge zu verzeichnen: Felix Bamert (Pädagogik) und Andreas Weidmann (Kommunikation, Services) verlassen das Gremium aus statutarischen Gründen (Amtszeitbeschränkung zwölf Jahre) und Letizia Walser (Public Affairs) tritt aus persönlichen Gründen zurück. Christine Bouvard skizzierte eine Neuordnung der Aufgabenbereiche, welche durch diese Veränderungen nötig werden. Es sind einige Kandidaturen eingegangen. Zwischen Mitte April bis Mitte Mai 2018 finden Hearings mit dem VMS-Vorstand und einer Vertretung aus dem DV-Büro statt.

Nachdem an der Juni-DV die ersten Zertifizierungen für das neue Quarte Open Label verliehen wurden, waren dieses Mal die Schulen, Steinen-Lauerz und Regensdorf an der Reihe. Christine Bouvard überreichte die Urkunden und erklärte damit den Pilot Quarte Open Label in der Deutschschweiz auch formell als abgeschlossen. Das Programm steht seit Herbst 2017 allen Musikschulen offen.
Der Pilot in der Westschweiz mit dem Conservatoire de Musique Neuchâtelois, dem Conservatoire de Musique du Nord Vaudois, dem Cercle Lémanique d’Etudes Musicales und der Ecole Jurassienne et Conservatoire de Musique ist erfolgreich auf Kurs.

Als Referent zum Schwerpunktthema «Musiklernen Schweiz» begrüsste die Präsidentin Professor Dr. Marc-Antoine Camp, Leiter Forschungsschwerpunkt Musikpädagogik an der HSLU Luzern. Der VMS ist zur Überzeugung gelangt, dass man sich zunächst eine Gesamtübersicht der Anbietenden und Angeboten in der ausserschulischen Musikbildung verschaffen müsse, um gültige Aussagen zur zukunftsfähigen Entwicklung von Musikschulorganisationen machen zu können. Camp legte den Delegierten grundsätzliche Überlegungen zur Machbarkeit einer entsprechenden breit angelegten Studie dar. Der Vorstand wird den Studienentwurf nun zusammen mit den Projektverantwortlichen der Hochschule Luzern vertiefen.

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