Bei den Bündner Musikschulen ist Vielfalt Programm 

Kantonalverband mit vielschichtigen Herausforderungen

Niklaus Rüegg, 16.02.2019

Die ausserschulische musikalische Bildung in Graubünden ist geprägt durch die kulturelle Vielfalt und die geografische Lage des Kantons.

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Anlässlich der VMS-Jahresklausur 2018 tauschten sich die Vorstände des VSMG und des VMS miteinander aus.

Niklaus Rüegg – Der «Verband Sing- und Musikschulen Graubünden» (VSMG) hat 19 Mitgliedschulen. Gemäss VMS wiesen 2018 alle Schulen zusammen 6863 Fachbelegungen bei den Kindern und Jugendlichen und 692 bei den Erwachsenen aus. Trotz seiner drei Sprachregionen und den vielen entlegenen Bergtälern sind alle Gemeinden dieses Kantons einer Musikschule angeschlossen. Die Musikschulkunden vieler kleiner Gemeinden müssen allerdings die Fahrt in ein grösseres Zentrum in Kauf nehmen.
Zu den kantonalen Verbandsprojekten gehören das Bündner Jugendsinfonieorchester, das kantonale Bandmeeting, das Preisträgerkonzert des SJMW-Intradawettbewerbs mit der Kammerphilharmonie GR und die Weiterbildung der Musiklehrpersonen.
Die Talentförderung wird in Schiers bis hin zur Vorbereitung auf ein Musikstudium (in Zusammenarbeit mit dem Konservatorium Feldkirch) gepflegt. Weitere Talentschmieden sind die Förderklasse Musikschule Davos, die Talentklassen auf Sekundarstufe I in Chur und Davos sowie das Förderprogramm MS Oberengadin.
Die begabten Jugendlichen können sich am Bündner Blasmusikwettbewerb, an verschiedenen Musikschulen-Wettbewerben oder beim öffentlichen Wettbewerb des Musikgymnasiums Schiers messen. Stufentests sind an sechs Schulen auf freiwilliger Basis möglich.
Die Finanzierung wird von den Eltern, den Gemeinden und dem Kanton getragen. Die entsprechenden Verteilungsschlüssel variieren von Gemeinde zu Gemeinde sehr stark. Im Kanton Graubünden sind die Musikschulen dem Kulturförderungsgesetz unterstellt. Im vergangenen Jahr trat das revidierte KFG in Kraft und seitdem wird an den Ausführungsbestimmungen gearbeitet. Der Kantonalverband unter der Leitung seines Präsidenten Patric Vincenz ist unter anderem bestrebt, eine Angleichung der immer noch sehr unterschiedlich organisierten und finanzierten Musikschulen und eine Verbesserung bei den Anstellungsbedingungen der Lehrpersonen zu erreichen.

 

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