Luzern im Zeichen russischer Musik 
Musikfestival Szenenwechsel 2013

Musikfestival Szenenwechsel 2013

Codex flores, 14.01.2013

Das kommende Musikfestival «Szenenwechsel» der Hochschule Luzern vom 27. Januar bis 1. Februar 2013 steht ganz im Zeichen russischer Musik. Höhepunkt ist die szenische Uraufführung der Schostakowitsch-Adaption «Der Fall ‹YY›».

Den Schwerpunkt des Festivals «Szenenwechsel» bildet die leichtfüssige Varieté-Premiere von «Der Fall ‹YY›», die am 27. Januar sowie an zwei weiteren Terminen im Theater Pavillon Luzern gezeigt wird. Die szenische Aufführung beschreibt die wilde Flucht eines unbescholtenen Bürgers, der versehentlich in eines der Zivilschutzmanöver gerät, die im Vorkriegsrussland üblich waren. Das Stück wird, nach einer Uraufführung in St. Petersburg im Jahre 1931, erstmals ausserhalb Russlands zu sehen sein.

Am 28. Januar tritt in der Jazzkantine das Studierendenensemble «Alpini  Vernähmlassig» zusammen mit dem Akkordeonisten Sergej Simbirev auf. Weiter gibt es am 31. Januar ein Kammerkonzert mit Werken verschiedener russischer Komponisten in der St. Charles Hall Meggen.

Zum Festivalabschluss am 1. Februar steht mit Schostakowitschs 7. Sinfonie, die er kurz nach dem Einfall der deutschen Truppen in die Sowjetunion komponiert hat, ein erschütterndes und monumentales Werk auf dem Programm. Das Konzert der Jungen Philharmonie Zentralschweiz unter der Leitung von Dmitry Sitkovetsky findet im Konzertsaal des KKL Luzern statt.

Ergänzend bietet ein Symposium am 28./29. Januar «Handgranate eines Anarchisten – Dmitri Schostakowitsch und die Zeit um 1930» die Möglichkeit, sich vertieft mit dem bekannten russischen Komponisten und seiner Zeit auseinanderzusetzen.

Mehr Infos: www.hslu.ch/schostakowitsch2013

Foto: Elisabeth Anliker (Idee und Gesamtleitung) und Thomas Usteri (Regie und Pantomime) in «Der Fall ‹YY›». © Martin Vogel, 2012


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