Förderungsprofessur des Schweizerischen Nationalfonds zeigt Resultate  
Erste Dissertation der HKB-Forschung

Erste Dissertation der HKB-Forschung

PM/Codex flores, 04.12.2013

Im Rahmen einer Förderungsprofessur des Schweizerischen Nationalfonds zum Thema Intermaterialität hat die 32-jährige Literaturwissenschaftlerin Johanne Mohs dissertiert. Damit positioniert sich die Fachhochschulforschung in Bern auch im dritten Zyklus der akademischen Ausbildung.

In ihrer Dissertation Aufnahmen und Zuschreibungen – Literarische Schreibweisen des fotografischen Akts bei Flaubert, Proust, Perec und Roche hat Johanne Mohs literarische Auseinandersetzungen mit der Fotografie seit ihrer Erfindung durch Louis Daguerre im Jahre 1839 untersucht.

Anhand dreier Beispiele konnte sie exemplarisch zeigen, wie Mitte des 19. Jahrhunderts mit Gustave Flaubert, Anfang des 20. Jahrhunderts mit Marcel Proust und in den 1960er und 1970er Jahren mit Denis Roche und Georges Perec wichtige Vertreter der französischen Literaturgeschichte fotografische Aufnahmeprinzipien auf ihre Schreibweise übertragen.

Im Rahmen der Förderungsprofessur Intermaterialität, die der Literaturwissenschaftler und Konzert-Querflötist Thomas Strässle 2009 an die Hochschule der Künste Bern (HKB) geholt hat, ist auch der von Strässle, Christoph Kleinschmidt und Johanne Mohs herausgegebene, beim transcript-Verlag veröffentlichte Tagungsband Das Zusammenspiel der Materialien in den Künsten. Theorien – Praktiken – Perspektiven erschienen.


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