Teilnahme an europäischem Austauschprogramm weiterhin möglich 
ZHdK ermutigt weiterhin Erasmus-Bewerbungen

ZHdK ermutigt weiterhin Erasmus-Bewerbungen

PM/Codex flores, 20.02.2014

Nach Annahme der Masseneinwanderungs-Initiative ist unklar, wie es mit der Bildungs-Zusammenarbeit zwischen Europa und der Schweiz weitergeht. Die ZHdK ermutigt dennoch alle Studierenden, sich wie vorgesehen im Rahmen des Programms Erasmus+ zu bewerben.

Das Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) sei daran, zusammen mit der EU bis Juni 2014 eine Lösung zu erarbeiten, welche den Schweizer Hochschulen und deren Studierenden eine Teilnahme an Erasmus+ ermöglicht, schreibt die ZHdK (Zürcher Hochschule der Künste).

Das International Office der Hochschule ermutigt alle Studierenden, sich wie vorgesehen zu bewerben. Sie werde sich dafür einsetzen, dass das Auslandssemester in jedem Fall wie geplant stattfinden könne und glaube nach wie vor daran, dass Politik und Diplomatie eine gangbare Lösung finden werden.

Seit der Annahme der Initiative vom 9. Februar 2014 herrscht Unsicherheit, wie es mit dem Programm Erasmus in der Schweiz weitergeht. Die Verhandlungen für eine Vollbeteiligung der Schweiz an der neuen Programmgeneration Erasmus+ sind derzeit sistiert.
 


Kommentare

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  • Kellner Moritz Johannes am 26.03.14 - 09:43

    Sandkastenspiele

    Diese Diplomatie erinnert mehr an einen Sandkastenstreit unter Kindern. "Wie du mir so ich dir." Leidtragende sind die Studierenden und die Forschung, die mehrheitlich wohl nicht zu den Befürwortern der Initiative gehören. Mit dem Aussetzen von Erasmus+ wird nun genau das verhindert, was die wirksamste Waffe gegen Fremdenangst und Ausländerfeindlichkeit ist: Selbst mal in die Rolle des Ausländers schlüpfen und ein fremdes Land aus dieser Perspektive kennen lernen.