Deutsche Studie zu Infrastruktur und Nutzergruppen öffentlicher Musikschulen 
Kurze Wege fördern musikalische Bildung

Kurze Wege fördern musikalische Bildung

PM/SMZ_WB, 16.02.2022

Wo die Wege zu einer öffentlichen Musikschule kurz sind, nehmen häufig besonders viele Menschen Unterricht. Zu diesem Ergebnis kommt die neue Studie des Deutschen Musikinformationszentrums MIZ, einer Einrichtung des Deutschen Musikrats.

Hohe Anteile von Musikschülerinnen und -schülern korrespondieren oft mit kurzen Wegen zur nächsten Unterrichtsstätte. Dazu hat das MIZ berechnet, wie gross die durchschnittlichen Entfernungen zwischen den Unterrichtsstätten sind, ausgewiesen nach Regionen mit niedriger, mittlerer und hoher Besiedlungsdichte. Bundesweit betragen sie in Regionen mit dichter und mittlerer Besiedlung durchschnittlich 2 bzw. 4 Kilometer. Hier werden doppelt so viele Menschen erreicht wie in gering besiedelten Gebieten, wo es 9 Kilometer sind.

Deutschlandweit gibt es 933 öffentliche Musikschulen mit rund 21'000 Unterrichtsstätten, die von 1,5 Millionen Menschen besucht werden. In Hamburg und Nordrhein-Westfalen besuchen beispielsweise rund 24 Prozent der Kinder im Grundschulalter eine Musikschule, während es in Bremen 5 Prozent sind. Ausgeglichener stellt sich die Lage bei den 10- bis 14-Jährigen dar. Dort liegt der Musikschüleranteil in den meisten Ländern zwischen 8 und 10 Prozent. Baden-Württemberg liegt mit 16 Prozent vorn.

Originalartikal:
http://miz.org/news-deutsches-musikinformationszentrum-veroeffentlicht-studie-zu-infrastruktur-und-nutzergruppen-oeffentlicher-musikschulen-n21963
 


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