Zürcher Religionswissenschaftlerin zu Gast in Hannover 
Debatte über Medien und Gewalt in populärer Musik

Debatte über Medien und Gewalt in populärer Musik

Codex flores, 13.02.2013

Die an der Universität Zürich lehrende Religionswissenschaftlerin Anna-Katharina Höpflinger referiert an einer Tagung der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH) zur Konstruktionen von Aggressivität und Gender in populärer Musik.

Was heisst aggressiv in Bezug auf Hard Rock, Punk, HipHop, Industrial, Dubstep und andere Genres? So häufig das Attribut im Diskurs auftauche, so häufig bleibe meist unklar, aufgrund welcher musikalischer, intermedialer, soziokultureller oder sonstiger Kriterien es vergeben werde, schreibt die HMTMH.

Zugleich sei zu beobachten, wie der Diskurs vom stereotypen Dualismus «aggressiver Mann – friedfertige Frau» geprägt sei. In der Realität hätten aber beide Geschlechter prinzipiell ein aggressives Potenzial und damit Zugang zu entsprechenden Sounds.

Als Referentinnen und Referenten der Tagung in Hannover werden neben Anna-Katharina Höpflinger unter anderem Susanne Binas-Preisendörfer (Universität Oldenburg), Michael Herschelmann (Kinderschutz-Zentrum Oldenburg), die Musikwissenschaftlerin Marion Gerards (Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg) sowie die Musikhistorikerin Nina Noeske (Universität Salzburg) erwartet.

Die Veranstaltung findet am 16. Februar 2013 statt. Sie ist öffentlich und kostenlos. Um rechtzeitige Anmeldung wird gebeten.

Programm-Flyer: www.fmg.hmtm-hannover.de


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