Zürcher Ausstellung dokumentiert den Gesang der Gibbons 
Die Singkünste der Menschenaffen

Die Singkünste der Menschenaffen

PM/Codex flores, 08.04.2014

Eine Sonderausstellung «Gibbons – die singenden Menschenaffen» im Anthropologischen Museum der Universität Zürich weist auf die spektakulären Gesangskünste von Menschenaffen hin. Sie gelten als Modell für die Entwicklungsgeschichte der menschlichen Musik.

Lautes Heulen, ein kehliges Flöten, rhythmisches Stakkato, Melodien in aufsteigenden und fallenden Tonhöhen – ein Lied höchst exotischer Art singen die Gibbons im südostasiatischen Dschungel bei Tagesanbruch. Die territorialen Morgengesänge dieser Menschenaffen gehören zu den spektakulärsten Rufen unter den Säugetieren.

Die Sonderausstellung im Anthropologischen Museum der Universität Zürich dokumentiert die Gibbons, die mit ihren 19 Arten rund 70 Prozent der Menschenaffen ausmachen, weltweit aber vom Aussterben bedroht sind.

Infos:
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 12:00 – 18:00 Uhr, Eintritt frei,
Museum der Anthropologie, Universität Zürich, Winterthurerstrasse 190, Standort Irchel, 8057 Zürich. www.aim.uzh.ch
 


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