Früherer NZZ-Journalist und Stiftungsrat der Hindemith-Stiftung stirbt 91-jährig 
Tod des Musikpublizisten Andres Briner

Tod des Musikpublizisten Andres Briner

Codex flores, 07.06.2014

Wie die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) vermeldet, ist der Musikjournalist, Musikwissenschaftler und Komponist Andres Briner im Alter von 91 Jahren in Zürich verstorben.

Briner studierte laut der Schweizer Musikdatenbank Musinfo von 1943 bis 1952 am Konservatorium und an der Universität Zürich Germanistik und Musikwissenschaft, wovon ein Jahr bei Paul Hindemith. Seit 1968 war er Stiftungsrat der Hindemith-Stiftung, 1986 bis 1998 deren Präsident.

Zwei Jahre lang arbeitete er am Radio Zürich mit Rolf Liebermann. Von 1955 bis 1964 unterrichtete er am Department of Music an der University of Pennsylvania in Philadelphia (USA). Von 1964 bis 1988 war er Feuilletonredakteur der NZZ für den Bereich Musik und Musikwissenschaft.

Seine Hauptarbeitsgebiete waren Leben und Werk Paul Hindemiths, die neuere Musik seit 1880, Komposition in der Schweiz, sowie die Musikgeschichte Zürichs.

Ein ausführliche Würdigung druch den NZZ-Redaktor Peter Hagmann  findet sich unter www.nzz.ch/aktuell/feuilleton/uebersicht/der-wissenschafter-als-kritiker-1.18317627


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