Münchner definieren Rolle beim Projekt RISM-OPAC genauer 
Bayerische Staatsbibliothek baut RISM-Engagement aus

Bayerische Staatsbibliothek baut RISM-Engagement aus

PM/Codex flores, 18.08.2016

Die Bayerische Staatsbibliothek hat zwei Kooperationsverträge unterzeichnet und baut damit ihr Engagement bei den internationalen Projekten RISM (Répertoire International des Sources Musicales) und RIdIM (Répertoire International d’Iconographie Musicale) weiter aus.

Im RISM-Vertrag, der zwischen dem Verein Internationales Quellenlexikon der Musik e.V., der Staatsbibliothek zu Berlin und der Bayerischen Staatsbibliothek abgeschlossen wurde, verpflichtet sich die Staatsbibliothek zu Berlin, das Hosting des neuen RISM-Erschliessungssystems Muscat zu übernehmen. Muscat wird Ende 2016 das bisherige System Kallisto ablösen, das auch schon in Berlin gehostet wird.

Die Bayerische Staatsbibliothek hat sich dazu verpflichtet, das Präsentationssystem für die RISM-Daten (RISM-OPAC) weiterhin zu hosten und auch weiter zu entwickeln. Der RISM-OPAC (opac.rism.info) wurde 2008 in einem gemeinsamen Projekt zwischen RISM, der Staatsbibliothek zu Berlin und der Bayerischen Staatsbibliothek konzipiert.

Der zwischen der Association RIdIM, der RISM-Arbeitsgruppe Deutschland und der Bayerischen Staatsbibliothek abgeschlossene RIdIM-Vertrag regelt die regelmässige Weitergabe der deutschen RIdIM-Daten an die internationale RIdIM-Datenbank (db.ridim.org). Die an der Bayerischen Staatsbibliothek angesiedelte und von der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften in Mainz geförderte deutsche RIdIM-Arbeitsstelle erschliesst seit 1979 musikikonografische Quellen, die seit 2007 in einer online bereitgestellten Datenbank recherchierbar sind: www.ridim-deutschland.de.


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