Uni Genf beteiligt sich an internationalem Forschungsprojekt 
Mit Musik gegen Altersdepressionen

Mit Musik gegen Altersdepressionen

PM/Codex flores, 21.01.2019

Ein internationales Forschungsprojekt hat neue interdisziplinäre Ansätze zu gesundem Altern und Reaktionen auf Musik bei älteren Erwachsenen untersucht. Beteiligt ist auch die Universität Genf und die Reha Rheinfelden.

Laut der Mitteilung der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt steht dabei steht dabei die Aktivierung von Gehirnfunktionen im Mittelpunkt, die bei Altersdepression gestört sind. Gemeinsam mit 13 europäischen Partnern aus dem universitären, klinischen und industriellen Bereich wird interdisziplinär in den Fachgebieten Neurowissenschaft (Uni Genf, Reha Rheinfelden), Gerontopsychiatrie (Uni Würzburg, Uni Tours, Uniklinik Tours), Musikintervention (Uni Cambridge, Uni Jyväskylä, Uni Aalborg, der Hochschule Würzburg-Schweinfurt) an dieser Entwicklung gearbeitet. Beteiligt sind überdies ein finnisches und ein französisches klein- und mittelständisches Unternehmen sowie ein IT-Engineering-Team (Uni Barcelona, Uni Genua, FHWS, Uni Augsburg).

Die Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt ist zudem an einem Projekt beteiligt, das Interventionen für Menschen, die mit Demenz leben, untersucht. Von Mai 2019 bis April 2023 wird dabei ein Training für häuslich pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz zum Erlernen und Anwenden von Musikinterventionen in der häuslichen Pflege entwickelt und dessen Effektivität geprüft. Das entsprechende Konsortium besteht aus der Universität Melbourne (Konsortiumsleitung), der Anglia-Ruskin-University Cambridge, der FHWS, der Musikhochschule Oslo und der Universität Krakau. Auskunft geben kann Thomas Wosch (Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt).
 

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Bernd Kasper / pixelio.de


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