Deutscher Kulturrat will direktes Engagement des Bundes 

Deutsches Kooperationsverbot in der Kritik

Codex flores, 07.02.2013

Nicht nur in der Schweiz, auch in Deutschland ist der Föderalismus in der Kultur- und Bildungspolitik Thema: Der Deutsche Kulturrat fordert die Abschaffung des Kooperationsverbotes zwischen Bund und Ländern im Bildungsbereich. Der Bund soll kulturelle Bildung an Schulen und in Kindertagesstätten direkt fördern können.

Die Potentiale der kulturellen Bildung, heisst es in einer Meldung der Kultusministerkonferenz (KMK) und der Mercator Stiftung, seien bislang vielfach ungenutzt. Gesamtkonzepte müssten besser miteinander vernetzt werden.

Der Deutsche Kulturrat schliesst sich dieser Forderung an. Eine Möglichkeit die Lage der kulturellen Bildung zu verbessern, stelle die Aufhebung des Kooperationsverbotes zwischen Bund und Ländern im Bildungsbereich dar. Bislang dürfe der Bund Projekte der kulturellen Bildung an Schulen und in Kindertagesstätten nicht direkt fördern, so der Kulturrat. Dieses Hindernis müsse beseitigt werden. 


Kommentare

* Pflichtfelder

Neuer Kommentar
Ihr Beitrag wird nach redaktioneller Prüfung veröffentlicht.