Sparzwänge in Frankfurt 
Zukunft des Archivs «Frau und Musik» bedroht

Zukunft des Archivs «Frau und Musik» bedroht

PM/SMZ, 01.10.2013

Die internationale Forschungsstätte besteht seit 30 Jahren. Ab 2014 will das Kulturamt der Stadt Frankfurt keine Mittel mehr dafür sprechen.

Seit über 30 Jahren widmet sich das Archiv «Frau und Musik» der Förderung von Komponistinnen, ihrer Arbeit und ihrer Werke. Es ist Bestandteil der kulturellen Landschaft von Frankfurt und leistet mit der Sammlung, Sicherung und Veröffentlichung der kreativen Leistungen von Komponistinnen einen wichtigen kulturpolitischen Beitrag. Die vom Archiv herausgegebene Zeitschrift VivaVoce ist die einzige deutsche Fachzeitschrift zum Thema Komponistinnen und Interpretinnen.

Wie die Stiftung mitteilt, sei das Archiv «Frau und Musik» in den letzten Jahren vom Land Hessen und dem Kulturamt der Stadt Frankfurt finanziert worden. Ab 2014 habe die Stadt Frankfurt die Streichung aller bisherigen Mittel für das Archiv angekündigt und bleibe auch nach Gesprächen bei ihrer Entscheidung. Als Begründung werden Sparzwänge angeführt. Die Weiterführung und Sicherung der jahrelangen erfolgreichen Arbeit des Archivs sei nun durch die Kürzungen akut bedroht.

Damit die Zukunft dieser Einrichtung gesichert werden kann, trifft das Archiv verschiedene Massnahmen. Unter anderen hat es eine Petition an die Stadtverordneten von Frankfurt für den Erhalt der Förderung des Archivs und damit für eine sichere Zukunft der einmaligen Einrichtung gestartet. Sie kann hier unterstützt werden.
 


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