Theater erhöht Auslastung und Abonnentenzahl  

Schwarze Zahlen in Biel und Solothurn

Codex flores, 11.12.2012

Das Theater Biel Solothurn und das Sinfonie Orchester Biel haben in der Saison 2011/12 schwarze Zahlen geschrieben. Allerdings ist die Zahl der Abonnenten des Orchesters leicht zurückgegangen.

Insgesamt haben laut der Medienmitteilung von Theater Orchester Biel Solothurn (TOBS) gut 60'000 Personen die Vorstellungen des Theaters besucht. Die Auslastung stieg damit auf 73,1 Prozent. Das Sinfonie Orchester Biel konnte bei seinen 41 Konzerten 17'411 Personen begrüssen. Die beiden Institutionen schliessen die erste gemeinsame Spielzeit mit einer positiven Rechnung ab.

In der Sparte Schauspiel stieg die Auslastung bei Eigenproduktionen in den beiden Häusern in Biel und Solothurn auf 71,9 Prozent (Vorjahr: 68 Prozent), im Musiktheater blieb sie mit 75,6 Prozent konstant (Vorjahr: 76 Prozent). Das erfolgreichste Stück der letzten Spielzeit war «Die Dreigroschenoper» von Bertolt Brecht und Kurt Weill in einer Inszenierung der Schauspielleiterin Katharina Rupp mit 5216 Eintritten und einer Auslastung von rund 92 Prozent, die erfolgreichste Oper war Mozarts «Don Giovanni» (Regie: Gerd Heinz) mit 4753 Besuchern und einer Auslastung von 88,8 Prozent.

Die Zahl der Abonnenten des Theaters ist gestiegen. In der Saison sind total 2006 Abonnemente verkauft worden (Vorjahr: 1881). Das Sinfonie Orchester hat hingegen leicht sinkende Abonnentenzahlen gezählt: Es sind insgesamt 691 Abonnements verkauft worden (713 in der Saison 2010/2011).

Während die Besucherzahl der zehn Sinfoniekonzerte in Biel gesamthaft um 435, resp. 6,1 Prozentgesunken ist, ist die Zahl der Zuhörerinnen und Zuhörer an den Senioren- und Schülerkonzerten gestiegen.

Das Geschäftsjahr 2011/12 schliesst mit einem Gewinn von 136'000 Franken (Vorjahr: 20'000 Franken) ab.  Der Anteil der selbsterwirtschafteten Mittel der gemeinsamen Rechnung liegt bei 24,1 Prozent. Damit übertrifft die Stiftung Theater Orchester Biel Solothurn TOBS die im Leistungsvertrag geforderten Eigenmittel von 20 Prozent.
 

 


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