Regierungsrat und Stadtrat von Luzern beantragen 9,97 Millionen Franken 
Projektierungskredit für Salle Modulable

Projektierungskredit für Salle Modulable

PM/Codex flores, 05.07.2016

Der Luzerner Regierungsrat und der Stadtrat von Luzern beantragen ihren Parlamenten insgesamt einen Beitrag von 9.97 Millionen Franken für die Projektierung des neuen Theatergebäudes am Standort Inseli direkt neben dem KKL.

Mit dem Geld sollen offene Fragen geklärt, die Kosten optimiert und das Gebäude fertig geplant werden. Total belaufen sich die Projektierungskosten laut der Medienmitteilung auf rund 12 Millionen Franken, an denen sich neben Kanton und der Stadt Luzern auch die Stiftung Salle Modulable mit 2 Millionen beteiligt.

Gleichzeitig wird am Betriebskonzept und an verschiedenen Teilprojekten unter Einbezug der beteiligten Kulturinstitutionen weiter gearbeitet. Voraussichtlich am 27. November 2016 werden die Stimmberechtigten der Stadt über ihren Anteil am Projektierungskredit sowie den Standort Inseli abstimmen. Bis Ende 2018 sollen die Parlamente und bis Ende Juni 2019 die Stimmberechtigten von Kanton und Stadt über die Kredite für die Realisierung des neuen Gebäudes befinden können.

Die Kosten für bauliche Massnahmen werden aus heutiger Sicht auf 208 Millionen Franken geschätzt (inklusive Grundstückskosten: geschätzter Wert des Baurechtes 20 Millionen Franken). Für die Finanzierung des Gebäudes auf dem Inseli wird die Stiftung Salle Modulable 80 Millionen Franken zur Verfügung stellen. Dies ist der Betrag, der von der bedingten Schenkung (120 Millionen Franken von der Butterfield Trust (Bermuda) Ltd.) nach Abzug der für das Projekt anfallenden Rechts-, Planungs- und weiteren administrativen Kosten zur Verfügung stehen wird.

Weitere 35 Millionen Franken an Spendengeldern sollen durch die beteiligten Kulturpartner, die Stiftung Salle Modulable und private Dritte gesammelt werden. Stadt und Kanton Luzern übernehmen somit 93 Millionen Franken (inklusive Baurecht, geschätzter Wert: 20 Millionen Franken). Betrieb und Unterhalt werden aus heutiger Sicht auf jährlich rund 31 Millionen Franken geschätzt.


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