Initianten kritisieren Gegenvorschlag des Regierungsrates 
Gegenwind fürs Zürcher Musikschulgesetz

Gegenwind fürs Zürcher Musikschulgesetz

PM/Codex flores, 05.12.2018

Der Zürcher Regierungsrat hat einen Gegenvorschlag zu einer Volksinitiative für ein Musikschulgesetz präsentiert. Die Initianten sind vom Entwurf enttäuscht.

Das Initiativkomitee begrüsst laut ihrer Mitteilung die Tatsache, dass der Regierungsrat die Notwendigkeit einer gesetzlichen Regelung des Musikunterrichts bestätigt. Es anerkennt auch die Tatsache, dass die Regierung explizit festhält, der Musikschulunterricht solle auf eine verbindliche gesetzliche Basis gestellt werden.

Überrascht ist das Initiativkomitee hingegen «über die Unverbindlichkeit der gesetzlichen Festlegungen und die tiefe Kostenbeteiligung», welche die Regierung vorschlage. Der substantielle Bildungs- und Kulturbeitrag der Musikschulen werde vom Kanton «in keinster Weise angemessen mitfinanziert». Die Kosten trügen alleine die Gemeinden und die Eltern.

Das Komitee kritisiert zudem, dass die Regierung offenbar auch keine verbindliche Verankerung der Musikalischen Grundausbildung und der Begabtenförderung vorsieht, obwohl es für diese beiden etablierten Angebote keine Alternativen gebe.


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