Motion einer Nationalrats-Kommission will sechs Spartensender der SRG abschaffen 
Petition «Hände weg von den Spartenradios!»

Petition «Hände weg von den Spartenradios!»

PM/Codex flores, 30.05.2017

Eine Motion der Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen des Nationalrats (KVF-N) will sechs Spartensender der SRG abschaffen. Für die Schweizer Musikschaffenden hätte dies nach Überzeugung der Musikverbände verheerende Folgen.

Streichen will die Motion der Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen des Nationalrats (KVF-N) namentlich Radio Swiss Pop, Radio Swiss Classic, Radio Swiss Jazz, Radio SRF Virus, Radio SRF Musikwelle und Radio RTS Option Musique.

Gerade die Spartensender förderten die Schweizer Musik in hohem Mass, schreiben die Initianten der Petition. Die Spartensender kämen auf einen Anteil von bis zu 50 Prozent gespielter Schweizer Musik. Gesamthaft gesehen seien es bei allen SRG-Sendern insgesamt 20 Prozent. Zudem seien sie mit ihrer Berichterstattung über die aktuelle Schweizer Musikszene für Schweizer Künstler unersetzlich.

Die Petition wird unter anderem mitgetragen von: Schweizer Musikrat / Musikschaffende Schweiz / Schweizer Musiksyndikat / Schweizer Tonkünstlerverein / Schweizerischer Musikerverband SMV / Helvetia Rockt / IndieSuisse / IFPI / Schweizer Interpretengenossenschaft SIG / Eidgenössische Jodlerverband EJV / Schweizerischer Blasmusikverband SBV / Schweizerische Chorvereinigung SCV / Verband Schweizer Volksmusik VSV.

Mehr Infos: www.petitionen24.com/hande_weg_von_den_spartenradios

  • Otto Hauser am 19.12.17 - 17:18

    Spartenradios, insbesondere Swiss Jazz

    wenn Swiss Jazz verstummen sollte, geht für mich ein gewaltiges Stück Lebensqualität verloren!!! Es ist die einzige Radiostation die ich während vieler Stunden jeden Tag hören kann, und möchte. Darum darf No Billag keinesfalls angenommen werden, auch im Interesse aller übrigen Radiosparten, die garanantiert auch ihre Anhänger haben. - Ich wäre übrigens auch bereit, eine Gebühr für das Hören von Swiss Jazz zu bezahlen, wenn es sonst keinen Weg gibt, den Sender weiterhören zu können.


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