Gläubiger verzichten auf einen Drittel ihrer Forderungen 
Oper Schenkenberg will weitermachen

Oper Schenkenberg will weitermachen

Codex flores, 27.02.2014

Die Oper Schenkenberg hat 2013 in Schinznach Dorf Verdis Il Tovatore gespielt, sich finanziell aber etwas übernommen. Die Gläubiger sollen nun zwei Drittel ihrer Forderungen ausbezahlt erhalten, und die Reihe soll weitergeführt werden.

Wie das SRF Regionaljournal Aargau/Solothurn vermeldet, will der Intendant Peter Bernhard alle offenen Rechnungen gemäss einer Vereinbarung mit den Gläbuigern in Kürze bezahlen. Letztere verzichten auf einen Drittel ihrer Forderungen.

Die finanzielle Schieflage sei vor allem auf zusätzliche Sicherheitseinrichtungen zurückzuführen gewesen, die nach den Erfahrungen mit den Sturmschäden beim Turnfest Biel kurzfristig angefallen seien. Auch das schlechte Wetter und die Konkurrenz durch Aida am Pfäffikersee habe man gespürt.

Die Oper Schenkenberg soll neben dem Intendanten nun einen kaufmännischen Direktor erhalten, der sich ausschliesslich um die administrativen Belange kümmern werde. Il Tovatore wurde mit der Camerata Schweiz unter der Leitung des Dirigenten Marc Tardue und einem eigenen Chor realisiert. Die nächste Produktion soll 2016 in Brugg realisiert werden.
 


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