Uraufführung der drei ausgezeichneten Werke in der Johanneskirche in Zug 
Verleihung des Alberik-Zwyssig-Preises 2018

Verleihung des Alberik-Zwyssig-Preises 2018

pd/SMZ, 30.10.2018

Am 28. Oktober wurden die preisgekrönten Werke von Cyrill Schürch, Zürich, Markus Fricker, Rupperswil, und David Lang, Mammern, erstmals aufgeführt.

Die in Bauen ansässige Stiftung Zwyssighaus hat den Kompositionswettbewerb «Alberik-Zwyssig-Preis» 2018 zum dritten Mal national ausgeschriebenen. Sie will damit einen Beitrag zum musikalischen Leben leisten. Gefragt waren geistliche Kompositionen, die für einen leistungsfähigen Laienchor aufführbar sind und das Potenzial haben, Eingang ins Repertoire von Schweizer Chören zu finden. Xaver Fässler, als OK-Präsident verantwortlich für den Kompositionswettbewerb, und Stiftungsratspräsidentin Irène Philipp übergaben die Preise und würdigten die Komponisten und ihre Werke:

1. Preis: Cyrill Schürch für «Alle, welche dich suchen»
2. Preis: Markus Fricker für «Ich hebe meine Augen auf»
3. Preis: David Lang für «Gebet»

Preisverleihung und Preisträgerkonzert fanden in der St. Johanneskirche in Zug statt. Der Kirchenchor Walchwil, die Sopranistin Rahel Bünter sowie Bertina Adame an Orgel und Klavier interpretierten die Werke unter der Leitung von Peter Wehrlen.

Die Stiftung Zwyssighaus hält das Andenken an Pater Alberik (oder auch Alberich) Zwyssig hoch. Von seinen liturgischen Kompositionen wurde ein Graduale später in überarbeiteter Form zur Grundlage der Schweizer Nationalhymne. Alberik Zwyssig kam 1808 zur Welt, verliess den Ort aber bereits als Kind und trat mit 13 Jahren ins Kloster Wettingen ein.
Sein Geburtshaus in Bauen wird seit 1934 von einer Stiftung verwaltet.

 

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Irène Philipp, Cyrill Schürch, Markus Fricker, David Lang, Xaver Fässler (v.l.)

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