Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Musikpsychologie in Erlangen 
DGM widmet sich praktischer Musikpsychologie

DGM widmet sich praktischer Musikpsychologie

PM/Codex flores, 07.08.2014

Die Deutsche Gesellschaft für Musikpsychologie e.V. (DGM) trifft sich 2014 zu ihrer 30. Jahrestagung im Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS in Erlangen. Tagungsthema ist die Angewandte Musikpsychologie.

Die Tagung hat das Ziel, Schnittstellen zwischen der Musikpsychologie und ihrer Anwendung in den Ingenieurswissenschaften aufzuzeigen. Keynotes von Karlheinz Brandenburg (Fraunhofer IDMT, Ilmenau) und Meinard Müller (International Audio Laboratories, Erlangen) werden bestehende Anknüpfungspunkte zwischen den Disziplinen aufzeigen und Impulse für neue Ideen und Diskussionen setzen. Eine weitere Keynote wird der Musikjournalist und Komponist Michael Rüsenberg (Köln) halten.

Die Tagung widmet sich überdies Music Information Retrieval (MIR), Klangwahrnehmung, Klangbewertung, Musik- beziehungsweise Klangsynthese und Musikwirkung. Darüber werden Beiträge erwartet, die den Nutzen von Technologien aus den Bereichen Natur- und Ingenieurwissenschaften für die Musikpsychologie demonstrieren.

Info:
Angewandte Musikpsychologie, 30. Jahrestagung der DGM 2014, vom 12. – 14. September 2014, Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS Erlangen (Tennenlohe), www.music-psychology.de


 


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  • Bernd Willimek am 23.01.16 - 17:11

    Musikpsychologie?

    "Musikpsychologie" - dieser Begriff steht heute vor allem für den Versuch, den attraktiv klingenden Begriff "Musikpsychologie" zu vermarkten. Zur Musikpsychologie sagt der international renommierte Herausgeber Prof. Dr. Dr. Hörmann auf Seite 97 seiner Arbeit „Ton-Psychologie“ in der Zeitschrift „Musik-, Kunst- und Tanztherapie“, Hogrefe Verlag, 2014, Seite 97: "Mit tieferen Kenntnissen der Musikpsychologie als Gebiet der musikalischen Wirkungsforschung, die sich nicht auf die im gegenwärtigen mainstream herrschende Statistik beschränkt, die für künstlerisches Musizieren weitgehend irrelevant ist, wie B. und D. Willimek (2014) zurecht kritisieren, kann sich ein orginärer und und orgineller künstlerischer Austausch im ganz besonderen individuellen Tun und seiner unverkennbarer expressiven Wirkung entfalten." Bernd Willimek