Herkulesaufgabe 

Frank-Thomas Mitschke

31.03.2021

Frank-Thomas Mitschke, Rektor der Kalaidos Musikhochschule, beantwortet die Fragen der Schweizer Musikzeitung.

Wie geht es Ihnen und der Kalaidos Musikhochschule nach diesem Jahr?

Mir geht es sehr gut, da ich mit Corona direkt nie in Berührung gekommen bin. Bezüglich der Hochschule gab es einige Projekte in 2020, die wegen Corona leider nicht stattfinden konnten. Wir hoffen nun, dass diese nur aufgeschoben sind
und nicht aufgehoben.
 

Was ist für Sie besonders einschneidend an der Corona-Zeit? Können Sie uns das krasseste oder überraschendste Erlebnis erzählen?

Nein, es gab kein negatives Erlebnis, das so stark unter den anderen in dieser negativen Situation heraussticht.

Wie verändert die Corona-Zeit Ihrer Meinung nach den Musikerberuf und Ihre Hochschule?

Ich bin der Überzeugung, dass nichts mehr genau so sein wird wie vorher, sollte diese Pandemie einmal beendet sein. Darüber zu jammern hilft wenig, und wir sollten das Beste daraus machen. Das Beste heisst für mich: Wo immer möglich zurückkehren zu Musik mit physischer Präsenz, sei es in Konzerten, sei es im Unterricht. Wo dies nicht geht, sollten wir geprüft haben, was gut ist, und bewusst die Hilfsmittel einsetzen, die wir benötigen. Im Moment habe ich den Eindruck, jeder experimentiert nach seinem Gusto mit Skype, Whatsapp, Zoom, Appassimo und was es noch alles gibt. Es sollte eine Studie erstellt werden, welche klar die Eignung für unsere Zwecke – also die Vermittlung von Musik – beschreibt. Ich habe diesen Gedanken sowohl in der KMHS als auch in der Kalaidos FH eingebracht.

Welche Frage möchten Sie dem Bundesrat stellen oder was wünschen Sie sich von ihm, damit die Musikszene wieder auflebt?

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Zur Geschichte der Schweizer Musikzeitung

1998 fusionierten sechs Verbandsorgane zur Schweizer Musikzeitung

Musikzeitschriften gibt es in der Schweiz seit dem 19. Jahrhundert; sie stehen bis weit ins 20. Jahrhundert hinein in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Chorgesang. Nach einer Periode der Zersplitterung entstand 1998 aus der Fusion von sechs Verbandsorganen die Schweizer Musikzeitung.

2008 feierte die Schweizer Musikzeitung ihr 10-jähriges Bestehen. Dies war der Anlass, einen Blick auf ihre lange Vorgeschichte zu werfen. Siehe Artikel Vom Sängerblatt zur SMZ in: SMZ 1/2008, S. 5 ff.

Im Januar 2013 wurde die Schweizer Musikzeitung neu gestaltet und inhaltlich erweitert. Relaunch

Wir danken der Fondation Suisa, der Schweizerischen Interpretenstiftung, der Stiftung Phonoproduzierende und der Pro Helvetia für die Unterstützung dieses Neuauftritts.

Am 28. November 2014 beschloss die ausserordentliche Delegiertenversammlung des Vereins Schweizer Musikzeitung, die NZZ Fachmedien AG ab 1. Januar 2015 als Verlegerin und Herausgeberin der Schweizer Musikzeitung einzusetzen und den Verein Schweizer Musikzeitung zu liquidieren. Siehe Nachricht.

Seit dem 1. Januar 2020 gehört die Schweizer Musikzeitung zur CH Regionalmedien AG.

Per 1. Oktober 2020 wird die Schweizer Musikzeitung von der Galledia AG übernommen. Siehe Mitteilung der CH Media.