Rossier Wins the SBV Composition Competition

Der Waadtländer Théo Rossier gewinnt mit seinem Werk «Ab Uno» den Paul-Huber-Kompositionswettbewerb des Schweizer Blasmusikverbands (SBV).

Théo Rossier (Bild: SBV/zVg)

Gefordert war eine Komposition, in der ein Thema aus einem Werk von Paul Huber im Sinne einer Metamorphose verarbeitet wird. Die Jury war sich einig, dass Rossiers Werk «Ab Uno» die Kriterien am überzeugendsten erfüllt. Der Wettbewerb war zu Ehren des bedeutenden Schweizer Komponisten Paul Huber ausgeschrieben, dessen Todestag sich heuer zum 25. Mal jährt. Die Siegerkomposition wird am Sonntag, 13. September 2026, in Anwesenheit von Théo Rossier durch das Symphonische Blasorchester Schweizer Armeespiel im Kurtheater Baden uraufgeführt.

Elf Teilnehmende aus ganz Europa, darunter eine Frau, haben sich laut der Mitteilung des SBV der Aufgabe gestellt. Eine Fachjury, bestehend aus Emilie Chabrol, Stéphane Delley und Felix Hauswirth, prüfte und bewertete die anonymisierten Werke unabhängig voneinander anhand des vorgegebenen Anforderungsprofils.

Théo Rossier absolvierte an der Hochschule der Künste Bern ein Bachelor-Studium in klassischer Musik mit Schwerpunkt Komposition. Aktuell setzt er am Konservatorium Freiburg seine Ausbildung zum Blasorchesterdirigenten fort. Er ist Gewinner des europäischen Kompositionswettbewerbs für Brass Bands 2022 mit seinem Stück «Stendhal’s Syndrome».

Mit seinen 29 Mitgliedsverbänden, 1972 Vereinen und insgesamt 54’000 Mitgliedern ist der Schweizer Blasmusikverband (SBV) der grösste Amateurkulturverband in der Schweiz.

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