Lucie Leguay übernimmt Sinfonietta de Lausanne

Die Dirigentin Lucie Leguay wird ab der Saison 2026/27 musikalische Leiterin der Sinfonietta de Lausanne. Sie folgt in dem Amt auf David Reiland.

Lucie Leguay (Bild: Christine Ledroit-Perrin)

Lucie Leguay, die 2018 beim Tremplin pour Jeunes Cheffes d’orchestre (Sprungbrett für junge Dirigentinnen) in der Philharmonie de Paris entdeckt wurde, hat einen Master-Abschluss in Orchesterleitung der HEMU–Haute École de Musique (Standort Vaud, Lausanne). Im Jahr 2023 gewann sie den Victoires de la Musique Classique in der Kategorie «Révélation chef d’orchestre» (Entdeckung als Dirigentin).

Lucie Leguay arbeitet als Gastdirigentin mit zahlreichen Orchestern zusammen, darunter das Orchestre Philharmonique de Radio France, das Orchestre de Paris, das Orchestre Symphonique de Montréal, das Royal Stockholm Philharmonic, das Konzerthaus Berlin und das BBC Philharmonic Orchestra, aber auch mit Komponisten wie Peter Eötvös, Kaija Saariaho oder Heinz Holliger.

Die Sinfonietta de Lausanne wurde 1981 von Jean-Marc Grob unter dem Namen Orchestre des Rencontres Musicales gegründet und stand von 2013 bis 2017 unter der Leitung von Alexander Mayer, bevor es an David Reiland überging. Das Ensemble verfügt über einen variablen Personalbestand und nimmt Studierende der HEMU auf, die es auf ihrem Weg zum Beruf des Orchestermusikers begleitet.

 

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