Fischer bleibt bis 2031 in São Paulo

Der Schweizer Dirigent Thierry Fischer hat seinen Vertrag als Musikdirektor und Chefdirigent mit dem Symphonieorchester von São Paulo bis Ende 2031 verlängert.

Tierry Fischer (Bild: Marco Borggreve)

Laut der Mitteilung Fischers auf seiner eigenen Webseite will er durch Tourneen, Künstlerresidenzen und strategische Kooperationen mit führenden Solisten, Dirigenten, Komponisten und Kulturinstitutionen weltweit besonderen Wert auf die Stärkung der internationalen Präsenz des Orquestra Sinfônica do Estado de São Paulo (Osesp)  legen. Das Experimentieren mit neuen Konzertformaten und ein engerer Dialog mit digitalen Plattformen sollen ebenfalls eine Rolle spielen und die Reichweite des Orchesters erweitern.

Fischer begann seine musikalische Laufbahn als Soloflötist in Hamburg sowie an der Oper Zürich. Als Music Director des BBC National Orchestra of Wales trat er jährlich bei den BBC Proms auf. Er war Music Director des Nagoya Philharmonic Orchestra und des Utah Symphony Orchestra sowie erster Gastdirigent der Seouler Philharmoniker. Seit 2020 ist er Musikdirektor des Osesp und seit 2022 des Orquesta Sinfónica de Castilla y León.

Das Osesp wurde 1954 gegründet und von 1997 bis 2008 vom brasilianischen Dirigenten John Neschling geleitet. Nachfolger von Neschling war ab 2009 Yan Pascal Tortelier der das Orchester bis 2011 leitete. Auf ihn folgte Marin Alsop und ab 2016 Thierry Fischer, zunächst als Gastdirigent. Seit 1999 spielt das Orchester in der Sala São Paulo, die seitdem als Heimspielstätte des Orchesters gilt und für ihre herausragende Akustik bekannt ist.

 

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