Deutscher Musikrat fordert Strategie zur Sicherung der Kirchenmusik

Der Deutsche Musikrat fordert rasches und konsequentes Handeln zur Sicherung der Kirchenmusik in Deutschland. Es bestehe dringender Handlungsbedarf.

Der Thomanerchor vor der Wilhelm-Sauer-Orgel in der Leipziger Thomaskirche. Foto: Tom Thiele

Vor dem Hintergrund eines wachsenden Fachkräftemangels aufgrund rückläufiger Studierendenzahlen, nicht besetzbarer oder wegfallender Stellen und fehlender Unterstützung kirchenmusikalischer Verbände besteht dringender Handlungsbedarf. Um die Kirchenmusik zukunftsfähig zu sichern, braucht es gebündeltes Engagement und eine gemeinsame Strategie von Verantwortlichen in Kirchen und Gesellschaft.

Aktuelle Erhebungen des Deutschen Musikinformationszentrums (miz) belegen die hohe gesellschaftliche Relevanz der Kirchenmusik: Von den bundesweit 16,3 Millionen Amateurmusizierenden musizieren 23 Prozent in  der Kirche und von den Amateurmusizierenden ab 16 Jahren geben 23 Prozent an, über die Kirchen in engeren Kontakt zur Musik gekommen zu sein. 3300 hauptamtliche Fachpersonen bilden das Rückgrat des ehrenamtlichen musikalischen Engagements und tragen mit Konzerten, Proben und musikalischer Bildung das kulturelle Leben in kirchlichen Gemeinden und Kommunen.

Die ganze Stellungnahme: 
https://www.musikrat.de/fileadmin/redaktion/news/2026/01_2026/2026_01_21_DMR_Positionspapier_Zukunft_der_Kirchenmusik_sichern.pdf

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