Finnische Studie zum alltäglichen Musikhören

Mit Hilfe einer Forschungs-App will ein finnisches Team untersuchen, wie Jugendliche und junge Erwachsene europaweit Musik hören, um ihre Emotionen zu regulieren.

Forschungs-App «MuPsych». Für die Studie werden noch Teilnehmende gesucht. (Bild: Hochschule für Musik und Theater München)

Das Projekt «Music & Emotions» ist Teil der Studie Musiconnect: Musik- und Emotionsregulation der Universität Jyväskylä in Finnland und untersucht das Musikhören im Alltag und dessen Zusammenhang mit Emotionen und Wohlbefinden. Mithilfe der Handy-App MuPsych werden musikalische, individuelle und situative Faktoren identifiziert, die dieses Phänomen beeinflussen. Die Datenerhebung erfolgt europaweit. Partner in Deutschland ist die Hochschule für Musik und Theater München (HMTM)

Die Studie läuft noch bis Ende 2026. Mit den anonymisierten Daten werden eine grosse international vergleichende Studie sowie detaillierte länderspezifische Teilstudien veröffentlicht. Erste Ergebnisse werden bereits in diesem Jahr sichtbar, unter anderem in einem führenden Peer-Review-Journal, flankiert von nationalen Teilstudien in einschlägigen Fachzeitschriften und auf der Musiconnex Conference in Finnland. Das Forschungsprojekt wird vom European Research Council ERC und dem Research Council of Finland unterstützt.

Es werden noch Teilnehmende gesucht. Unter ihnen werden Spotify-Mitgliedschaften verlost, und es gibt für alle ein persönliches Musikhörtagebuch mit kuratierten Musikempfehlungen.

Zugang zur App: https://musicstudy.eu/de/

 

 

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