Menuhin Conducting Prize geht an Kreutzmann und Jackson

Der Deutsche Leonhard Kreutzmann und die Britin Tess Jackson sind im Rahmen des Menuhin Festivals Gstaad mit dem Menuhin Conducting Prize ausgezeichnet worden.

(v.l.n.r.): Daniel Hope, Tess Jackson, Leonhard Kreutzmann, Tamina Kallert (Bild: Raphael Faux)

Die Jury entschied, «aufgrund des herausragenden Talentes beider jungen Dirigierenden einen Doppelpreis zu vergeben». Neu wurde 2026 zudem ein Publikumspreis vergeben. Das Publikum stimmte während des Finalkonzerts digital über seinen Favoriten oder seine Favoritin ab. Mit 23 Prozent der Stimmen konnte der Spanier Gonzalo Alacrón Burriel den Publikumspreis für sich gewinnen.

Mit dem Menuhin Conducting Prize setzt das Menuhin Festival Gstaad seine langjährige Förderung junger Dirigentinnen und Dirigenten fort. Der 2015 als Neeme Järvi Prize ins Leben gerufene Preis präsentierte sich 2026 mit einer «weiterentwickelten Ausrichtung und einem stärkeren Fokus auf nachhaltige Nachwuchsförderung». Heuer arbeiteten zehn junge Dirigentinnen und Dirigenten im Rahmen der Conducting Academy mit Jaap van Zweden, Alexander Shelley, Johannes Schlaefli und Stef Collignon. Höhepunkt des Meisterkurses war das Finalkonzert im Festival-Zelt Gstaad.

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