Die Schweizer Geigenbauschule überzeugte in Paris

Beim Concours international de lutherie 2026 wurde die Viola von Laura Gartmann und Thibault Jaberg prämiert.

v.l. Raphael Pidoux (Präsident der Jury), Thibault Jaberg und Laura Gartmann sowie die Schülerinnen und Schüler der Ecole nationale de Lutherie in Mirecourt. Foto: Schweizer Geigenbauschule

Nach erfolgreichen Teilnahmen in den Jahren 2022 und 2024 konnte die Brienzer  Schweizer Geigenbauschule auch beim diesjährigen dritten Concours international de lutherie vom 14. bis 18. Januar  in Paris überzeugen. Laura Gartmann und Thibault Jaberg, Lernende des vierten Lehrjahres, haben die in der Kategorie «Talents de demain» prämierte Bratsche gebaut. Sie wurde mit einer Bronzemedaille sowie dem Spezialpreis der Jury «Coup de Cœur» für besondere handwerkliche Exzellenz ausgezeichnet. Der erste und zweite Platz des Wettbewerbs gingen an die französische École nationale de Lutherie in Mirecourt.

Der Concours international de lutherie zählt zu den renommiertesten Wettbewerben im internationalen Geigenbau. In der Kategorie «Talents de demain» werden Geigenbauerinnen und Geigenbauer in Ausbildung nach strengsten handwerklichen, gestalterischen und klanglichen Kriterien bewertet. Der Erhalt des Jury-Spezialpreises unterstreiche, schreibt die Schweizer Geigenbauschule, die hohe Qualität und Eigenständigkeit der Ausbildung im internationalen Vergleich, bestätige den nachhaltigen Ausbildungsansatz der Schule und stärke ihre internationale Sichtbarkeit.

An der diesjährigen Ausgabe nahmen 9 Schulen mit 15 Instrumenten teil. Eine internationale Fachjury beurteilte in den beiden Kategorien «Talents d’aujourd’hui» und «Talents de demain» insgesamt 75 Bratschen aus 22 Ländern.

«Forêt d’altos»: Alle Instrumente, die in den beiden Wettbewerbskategorien «Talents d’aujourd’hui» und «Talents de demain» eingereicht und begutachtet wurden. Foto: Schweizer Geigenbauschule

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