Der SMPV stärkt seinen Platz als aktives Mitglied in der Kulturbranche im 2026

Die Delegiertenversammlung vom November 2025 hat – dies wurde in der letzten Ausgabe der SMZ berichtet – dem Verbleib im Schweizerischen Gewerkschaftsbund (SGB) grossmehrheitlich zugestimmt. Dies stärkt dem Zentralvorstand den Rücken, ermuntert ihn, in gewerkschaftlichen Fragen aktiv voranzuschreiten und Themen anzugehen, die Verbesserungen für die Musiklehrpersonen bringen.

Die letzten Jahre waren der Restrukturierung des Verbandes gewidmet, in denen der SMPV sich als reiner Berufsverband neu definiert hat, nachdem er seine bewährte private musikalische Berufsausbildung ausgelagert hatte. Nun ist mit dieser Bekräftigung der Mitgliedschaft beim SGB ein weiterer Meilenstein gesetzt worden, der das neue Image des SMPV nachhaltig prägt. Der SMPV zeigt sich nun jung, aktiv, kämpferisch und ideenreich.
Erste Früchte zeigen sich schon: der SMPV wurde zum Beispiel zu den Hearings zur Kulturbotschaft 2029 – 2032 eingeladen – vor einigen Jahren noch unvorstellbar! Der SMPV hat sich zum aktiven, verlässlichen, kommunikativen und starken Partner in der Kulturbranche entwickelt und seine Innenschau definitiv hinter sich gelassen.

Im SGB vereinen sich viele Gewerkschaften und besprechen miteinander gemeinsame Ziele, ohne dass dabei die individuellen Ziele aus den Augen gelassen werden. Es ist wie in einem Orchester, in dem jedes einzelne Instrument individuell zählt, aber erst die Gesamtheit aller den genussvollen Gesamtklang ergibt. In diesem Miteinander entsteht eine Stärke, die weit über das hinausgeht, was die einzelnen Gewerkschaften und Berufsverbände erreichen können. Deshalb lohnt sich die Mitgliedschaft, weil unsere Themen, die für die meisten Schweizer*innen unwichtig sind, durch dieses Gremium ein Gewicht bekommen, das der SMPV ihnen alleine nie geben könnte.
Die Mitgliedschaft lohnt sich sogar auch dann, wenn Themen behandelt werden, die uns Musiklehrpersonen nicht direkt betreffen. Sie betreffen uns, indem damit vielleicht unser Nachbar bessere Arbeitsbedingungen bekommt, glücklicher wird und uns freundlicher grüsst. Oder sie betreffen uns, weil wir in einem zweiten Schritt mit unseren Anliegen nachziehen können.

Wir sind ein Miteinander und es geht uns allen nur so gut, wie es den Ärmsten und Schwächsten unter uns geht. Es ist ebenfalls wie im Orchester, das nur so gut ist wie sein schlwächstes Mitglied. Die Schwachen stärken bedeutet, die Gemeinschaft und damit alle zu stärken.

In unserem Zeitalter der Individualisierung ist die Gemeinschaft ein sehr wertvolles Gegengewicht, das gepflegt werden muss, auch wenn das nicht in ist. Es ist die Solidarität mit den anderen, das Mitgefühl, das die Gemeinschaft stark macht und das ein Zusammengehörigkeitsgefühl entstehen lässt. Und das ist wohl das beste Mittel gegen den Neid, den Hass und die Einsamkeit, die wir heute leider allzuoft antreffen.
Das ist ein sehr wichtiger Grund, bei einem Verband Mitglied zu sein: es vereint Menschen mit ähnlichen oder sogar gleichen Interessen, es entsteht ein Netzwerk, ein Gefühl des Miteinanders, des Gehalten- und Getragenseins, das der kollektiven Vereinzelung entgegenwirkt. Es ist zwar heutzutage „uncool“, in einem Verband organisiert zu sein oder dort gar freiwillige und unentgeltliche Vorstandsarbeit zu leisten, aber das ist genau, was es heutzutage braucht. Wir sind soziale Wesen, die ein Miteinander brauchen, um glücklich zu sein.

Der SMPV lebt diese Gemeinschaft, er pflegt sein Netzwerk und er steht allen professionellen Musiklehrpersonen offen, die daran teilhaben möchten. Denn nur gemeinsam sind wir stark.

In diesem Sinne wünscht der SMPV Ihnen ein erfolgreiches und glückliches neues Jahr! Er wird sich zusammen mit den anderen Verbänden der Musikbranche und dem SGB für die Interessen der Musiklehrpersonen einsetzen! Auf dass wir alle gemeinsam stark sind!

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